FCB bleibt am Tag geduldig, Stocker sagt Trainerfrage nicht täglich
Beim FC Basel ist die Enttäuschung nach den jüngsten Rückschlägen groß. Sportlicher Leiter Valentin Stocker betont, dass man sich die Trainerfrage nicht jeden Tag stellen müsse und das Team weiterhin geduldig bleibe. Nach sieben Runden stehen drei Siege, ein Remis und drei Niederlagen.
Ergebnisse und Stimmung im Hause
Die Stimmung beim FC Basel hat sich nach den beiden Heimpartien stark verschlechtert. In der Woche der Wochenfrist verlor das Team zu Hause 1:2 gegen Sion am Donnerstag und 1:3 gegen Lugano am Wochenende, was deutliche Spuren hinterließ. Diese Partien gingen zu Buche und hinterließen bei den Baslern ein Gefühl von Pech. Die Niederlagen haben die Enttäuschung nach den Rückschlägen weiter verstärkt.
Auf der Goalieposition hat der FCB weiterhin Probleme. Neuzugang Jonas Omlin, der nach einer Verletzung zurückkehrte, musste sein Comeback gegen Lugano nach 45 Minuten abbrechen. Sein Ersatz Mirko Salvi beging einen folgenschweren Fehler, der den Tessinern die Führung einbrachte. Von dieser Situation spricht Leiter Valentin Stocker, der die Lage als „ultimativ schlecht gelaufen“ bezeichnet.
Trainerfrage und Ausblick
Nach den jüngsten Niederlagen wird die Trainerfrage wieder laut. Außenstehende spekulieren über Stephan Lichtsteiner, doch Stocker betont, dass dies keine aktuelle Debatte sei. Für ihn sei entscheidend, wie die Mannschaft performe, und nicht, dass man die Frage jeden Tag stelle.
Trotz der Rückschläge gab es zuvor positive Ansätze, die Aufwärtspotenzial zeigen. Stocker erinnert daran, dass nicht jede Partie negativ sei und dass das Team in entscheidenden Momenten Emotionen zeigen könne. Er sieht daher keinen Grund, die Trainerfrage täglich zu thematisieren.
Auf die direkte Frage, ob der FCB weiterhin geduldig bleibe, antwortet Stocker schlicht: Ja. Damit signalisiert er, dass das Management die aktuelle Situation beobachtet, ohne überstürzte Entscheidungen zu treffen.