FCB beendet Experiment Lichtsteiner trotz Vertrag bis 2029
Trotz eines bis 2029 laufenden Vertrags beendet der FC Basel den Trainer Stephan Lichtsteiner nach der Lugano-Pleite, drei Tage nach der heimischen Niederlage gegen Lugano. Der 42‑jährige Ex‑Nationalspieler, der das Amt im Januar übernommen hatte, verliert damit sein Amt, obwohl er noch im Besitz eines Vertrags bis 2029 ist.
Legende: Muss seinen Posten räumen Stephan Lichtsteiner. Der Klub gab am Mittwochabend nach rund neun Monaten Zusammenarbeit die vorzeitige Trennung vom Cheftrainer bekannt. Die Trennung markiert das Ende einer Ära, und am St Mittwoch wurde die Entscheidung offiziell bestätigt.
Am kommenden Sonntag bestreitet Basel ein Auswärtsspiel in Luzern. Einen weiteren Test wird das Team dort nach der Heim‑Niederlage gegen Lugano absolvieren.
Liga‑Platz nach Niederlage
In der Super League belegt das Rot‑Blau, kurz FCB, nach sieben Runden mit zehn Punkten den fünften Rang. Der Klub FC Basel muss nun ohne Lichtsteiner» weiterkämpfen.
Verwaltungsratspräsident David Degen erklärte in der Medienmitteilung, dass man trotz enttäuschender Rückrunde das Vertrauen in Lichtsteiner und sein Trainerteam nicht sofort zurückziehen wollte. Muss man akzeptieren, dass die erwartete sportliche Weiterentwicklung nicht eingetreten ist, betonte er.
Interimistische Führung durch Nocentini
Lichtsteiner übernahm das Amt des FCB‑Trainers Ende Januar als Nachfolger von Ludovic Magnin, obwohl er noch keine Erfahrung auf Profi‑Stufe vorzuweisen hatte. Trotz eines Vertrags bis 2029 im Besitz des Vereins verlor er die ersten drei Spiele: 0:1 gegen Viktoria Pilsen, 1:2 gegen den späteren Meister Thun und ein Ausscheiden im Cup‑Viertelfinale gegen St. Gallen. Das 0:1 gegen Viktoria Pilsen beendete die K.o.-Phase der Europa League, das 1:2 gegen den späteren Meister Thun folgte im Ligabetrieb, und das Ausscheiden im Cup‑Viertelfinale kam gegen St. Gallen.
Interimistisch übernimmt Assistenztrainer Luigi Nocentini die Verantwortung für die Mannschaft. Philipp Kresnik/freshfocus betont, dass das Experiment Stephan Lichtsteiner nun beendet sei. Kresnik betont, dass das Experiment beendet sei und dass auch Assistenztrainer Mario Cantaluppi den Klub verlassen muss.
Nach dieser Entscheidung muss der Klub schnell einen dauerhaften Nachfolger finden, um die sportliche Entwicklung wieder in Gang zu bringen.