FC Wacker vom Chaosklub zum Vorzeigeverein dank LAFC‑Kooperation
Im Stadion der Tivoli, wo einst leere Ränge herrschten, jubeln jetzt die Fans von FC Wacker. Die Wacker‑Fans dürfen positiven Zeiten entgegenblicken, denn das Spiel gegen den FC Salzburg war bereits am 16. Oktober ausverkauft.
Vom Chaosklub zum Traditionsverein
Der Traditionsverein war lange Zeit in ganz Österreich als Chaos‑Klub verschrien, ein Magnet für Selbstdarsteller, Scharlatane und Blender. In den 1990er‑Jahren landeten ein Präsident und ein Manager im Häfn, und das Image des Vereins litt stark.
Seit den 1990er‑Jahren musste der Klub zweimal Mal Konkurs anmelden und von unten anfangen. Im Jahr 2022 folgte der Zwangsabstieg in die 5. Liga, ein Tiefpunkt, der den Neustart zwang.
Seit dem Zwangsabstieg hat FC Wacker einen Imagewandel vollzogen und in Innsbruck wieder Fußballfeste gefeiert. Der zehnfache Meister erhält nun Rückendeckung, die er in dieser Form noch nie genoss, und die Zeit des Aufschwungs hat begonnen.
Als Zweitligist ist das Match gegen Salzburg bereits einen Monat vor dem Anpfiff (16.10.) ausverkauft, und auch im Cup gegen WSG Tirol (28.10.) erwartet Wacker ein volles Haus. Die Begeisterung in Tirol ist spürbar, und die Besucherzahlen steigen kontinuierlich.
Strategische Partnerschaften sichern Zukunft
Der FC Wacker steht dank der strategischen Kooperation mit Los Angeles FC und dem FC Bayern München finanziell auf stabilen Füßen. Das Konzept hat die Tiroler Wirtschaft überzeugt und ermöglicht langfristige Pläne.
Der neu gegründete Wirtschafts‑ und Strategie‑Beirat besteht aus Lukas Grether, Hannes Rauch und Jakob Griesebner sowie weiteren Unternehmern: Roland Hebbel, Manfred Pletzer, Nico Schoenecker, Peter Seiwald, Hubert Siller und Gerald Unterberger.
Manfred Pletzer, Sprecher des Beirats, betont: „Der eingeschlagene Weg des FC Wacker Innsbruck ist durch die Kooperation mit LAFC und FC Bayern sehr erfolgsversprechend.“ Lukas Grether ergänzt: „Es ist uns ein zentrales Anliegen, die Tiroler Wirtschaft noch stärker an den FC Wacker Innsbruck zu binden und gemeinsam Verantwortung für die Zukunft des Klubs zu übernehmen.“