Bundesliga
FC Magdeburg hofft, dass Fürth Folgt – weniger Tore im Duell
Am Freitag trifft der 1. FC Magdeburg im Sportpark Ronhof auf Greuther Fürth. Nach zwei torreichen Vorsaison‑Duellen mit je 4:5 will Trainer Petrik Sander das nächste Aufeinandertreffen weniger spektakulär gestalten. Beide Teams erwarten ein intensives Spiel, das die Zuschauer begeistern soll.
Vergangene Duelle
In der Vorsaison standen beide Begegnungen zwischen Magdeburg und Greuther Fürth für reinen Offensivfußball. Insgesamt fielen 18 Treffer, und jedes Mal endete das Duell mit dem Ergebnis 4:5 – stets zum Vorteil der Gastmannschaft. Diese beiden Mal zeigten, wie offen die Defensiven beider Klubs damals standen.
„Das war ein wilder Ritt, den wir da in Fürth nach einer 5:1‑Führung erlebt haben“, erinnerte sich Sander. Er betont, dass er nicht davon ausgehe, dass sich ein solches Spektakel wiederholt.
Ausblick und Trainermeinungen
Der 65‑jährige Trainer sieht die Mannschaften heute defensiver. „Ich glaube, wir haben in der Herangehensweise einen Schritt nach vorne gemacht und diese Stabilität in der Defensive wird sich in den Ergebnissen zeigen“, erklärte Sander. Verteidiger Herbert Bockhorn stimmt zu: „Fürth macht einen stabileren Eindruck als letzte Saison, ich glaube nicht, dass es nochmal so ein Spektakel wird.“
Bockhorn fügte hinzu, dass ein weiterer Sieg in der Frühphase „richtungsweisend“ sein könne. Mit entsprechendem Schwung könnte das Team dann in die besonders lange Länderspielpause gehen, die durch die FIFA auf drei Wochen verlängert wurde.
Die Franken erleben eine gemischte Saison: Nach einer 2:4‑Niederlage gegen Nürnberg folgte ein Sieg in Cottbus, eine Niederlage gegen Heidenheim und ein Punkt in Bochum. Sander warnt jedoch vor dem veränderten Kleeblatt, da im Vorjahr viele Aufgaben auf Hrgota und Futkeu konzentriert waren, die beide nicht mehr im Kader sind.
„Wir werden versuchen, den Ball zu haben. Aber das will Fürth auch. Und ich gehe nicht davon aus, dass sie sich zurückziehen und uns komplett den Ball überlassen“, sagte Sander. Er rechnet nicht mit einem Spiel „oben gegen unten“, sondern erwartet ein Aufeinandertreffen von zwei qualitativ hochwertigen Mannschaften, bei dem beide auf Fehler des Gegners lauern. Sollte es wieder zu vielen Toren kommen, könnte das Ergebnis erneut neun Treffer auf der Anzeigetafel zeigen.
„Für die Zuschauer würde es mich freuen, wenn das Ergebnis dann so aussieht wie beim letzten Mal und wir dann als Sieger auf den Platz gehen“, betonte Sander. Bis zur Bekanntgabe der genauen Trainingspläne in der Pause bleibt der volle Fokus auf dem Duell gegen Fürth.