FC Bayern muss wegen Ballon d’Or von Harry Kane keine Zahlung leisten

FC Bayern News: Der FCB muss nach dem Gewinn des Ballon d’Or durch Harry Kane offenbar keine zusätzliche Zahlung leisten, weil die Sommer‑2023‑Transfervereinbarung keine entsprechende Bonusklausel enthält. Gleichzeitig steht die Bayern‑Leihgabe Bryan Zaragoza nach einem peinlichen Pokal‑Aus vorerst ohne Trainer da.
Keine Ballon‑d’Or‑Klausel im Vertrag
Sky berichtet, dass die Transfervereinbarung aus dem Sommer 2023 zwischen Bayern und Tottenham Hotspur keinerlei Ballon‑d’Or‑Bonus vorsieht. Stattdessen seien erfolgsabhängige Zahlungen nur für nationale Titel und den Gewinn der Champions League vereinbart worden. Damit entfällt für den Klub jede zusätzliche Zahlung nach dem Gold‑Award. Der Artikel gibt einen Überblick über die News und Gerüchte zum FCB.
Harry Kane wechselte vor mehr als drei Jahren von Tottenham Hotspur zum FC Bayern München für rund 95 Millionen Euro. In der Saison 2025/26 erzielte der inzwischen 33‑jährige Angreifer wettbewerbsübergreifend 61 Treffer und führte den Rekordmeister zum Double aus Meisterschaft und DFB‑Pokal. Der Transfer hat sich damit für die Münchner mehr als ausgezahlt.
Am Montag in London wurde Kane zum Weltfußballer des Jahres gekürt, ein goldener Ballon d’Or. „Wow, wow, wow“, sagte er auf der Bühne, „ich bin fast sprachlos. Danke an alle.“
In der laufenden Spielzeit hat Kane nach zwölf Einsätzen bereits zehn Tore erzielt und sieben Vorlagen geliefert. Mit diesen Zahlen führt er den FC Bayern München an der Spitze der Bundesliga‑Tabelle.
Ballon d’Or für Kane und die Signalwirkung für die Bundesliga
Kanes Vertragsverhandlungen
Parallel dazu arbeitet der Klub an einer Verlängerung von Kanes Vertrag, der bis 2027 läuft. Vorstandschef Jan‑Christian Dreesen erklärte, er sei „sehr positiv“ und dass gute Gespräche in der Detailarbeit stattfinden. Das neue Arbeitspapier soll den Engländer bis 2029 an den Verein binden.
Probleme bei der Bayern‑Leihgabe
Die Bayern‑Leihgabe Bryan Zaragoza befindet sich nach dem 3:4‑Niederlage gegen den Viertligisten Sestao River Club im spanischen Pokal ohne Trainer. Coach Manolo González wurde freigestellt, ein Nachfolger ist noch nicht festgelegt. Für Espanyol ist dies bereits das dritte Pokal‑Aus in Folge gegen ein Team aus der vierten Liga.
Zaragoza, der im Sommer von Bayern an Espanyol ausgeliehen wurde, steht noch bis 2029 unter Vertrag beim deutschen Rekordmeister. Bayern hatte für seinen Wechsel nach München im Jahr 2024 rund 13 Millionen Euro an den FC Granada gezahlt. Seitdem war er bei Granada, Osasuna, Celta Vigo und AS Rom im Einsatz, bevor er nach Spanien kam.
Bayern drängt im Deutschen Pokal, während Kane von der Bank zusieht
Im Spiel gegen Sestao war Zaragoza 56 Minuten auf dem Platz und bereitete den einzigen Treffer für sein Team vor, sein zweiter Scorerpunkt dieser Saison. In LaLiga belegt Espanyol derzeit den 18. Tabellenplatz und kämpft um den Klassenerhalt. Die Situation bleibt unklar, bis ein neuer Trainer benannt wird.
Der FC Bayern München hat in den kommenden Wochen mehrere Pflichtspiele. Am Samstag, den 31. Oktober, trifft er um 18.30 Uhr in der Bundesliga auf Borussia Dortmund. Weitere Begegnungen folgen am 3. November (Champions‑League gegen Atletico Madrid), am 7. November (Bundesliga gegen Mainz 05), am 20. November (Bundesliga gegen 1. FC Köln) und am 25. November (Champions‑League gegen OSC Lille).