FC Bayern München kritisiert Jhon Durans geldgierige karriereentscheidungen
Jhon Duran, der einst den FC Bayern München mit seiner Torgefahr schockierte, wird im Podcast „Charla“ von Fred als ein Spieler dargestellt, dem ausschließlich das Geld wichtig ist. Der Kolumbianer, der nach Stationen bei Aston Villa, Al‑Nassr und Zenit St. Petersburg nun leihweise für Benfica Lissabon spielt, habe laut Fred "alles egal" gesagt, sobald es um Training ging.
Wandel von Bayern‑Träumern zu Geldjäger
Im Oktober 2024 erzielte Duran für Aston Villa den Siegtreffer gegen den FC Bayern, woraufhin er erklärte, Bayern sei sein Traumverein. Trotz Interesse von Real Madrid und PSG wechselte er im Sommer 2025 für 77 Millionen Euro zu Al‑Nassr, dem zweitteuersten Transfer Saudi‑Arabiens, und unterschrieb einen Vertrag bis 2030 mit einem Jahresgehalt von rund 20 Millionen Euro.
Nach nur einem halben Jahr wurde Duran an Fenerbahçe Istanbul ausgeliehen, brach die Leihe jedoch im Februar ab, weil er das Training verpasste. Der damalige Trainer José Mourinho bezeichnete sein Verhalten als respektlos und verwies auf klare Regeln.
Weiterer Aufstieg und anhaltende Gelddebatte
Da sein hohes Gehalt einen Verbleib in Europas Spitzenligen verhinderte, wurde Duran im Sommer an Zenit St. Petersburg verliehen, wo internationale Einsätze wegen des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine untersagt waren. In neun Spielen erzielte er ein Tor und gab eine Vorlage, bevor er nach Saisonende nicht zurückkehrte.
Derzeit ist Duran bei Benfica Lissabon im Leihverband und hat dort bislang zwölf Einsätze mit zwei Treffern absolviert. Fred erinnerte sich an Durans Aussage beim Wechsel zu Zenit: "Je mehr, desto besser", und betonte, dass Duran mehrfach betont habe, er habe das Leben seiner Familie und dreier Generationen gerettet.
Der Podcast „Charla“ stellte Fred die Frage nach dem "verrücktesten" Mitspieler seiner Karriere, und er wählte ohne Zögern Jhon Duran. Die Anekdote, in der Duran angeblich sagte: "Alter, ich bin doch schon reich – ich muss nicht laufen", untermauert das eines Spielers, dessen Priorität laut Fred eindeutig das Geld ist.