FC Bayern führt konkrete Gespräche – Boey steht vor Blitz-Abgang
Am Deadline Day, als die Transferfrist im Münchner Stadion auslief, hätte ein Überraschungswechsel für Sacha Boey beinahe die Schlagzeilen bestimmt: Der FC Bayern führt nun konkrete Gespräche, um den 25‑jährigen Rechtsverteidiger schnell aus dem Kader zu schaffen – ein möglicher Blitz‑Abgang steht im Raum.
Trend zum Abgang von Boey
Die Tendenz bleibt klar: Boey soll die Bayern noch verlassen. Das Ziel des FC Bayern ist es, den Franzosen im Sommer abzugeben, doch bislang blieb das Vorhaben erfolglos. Der 25‑jährige Double‑Sieger‑Vertragspartner steht weiterhin auf dem Abstellgleis, während die meisten Transferfenster in Europa bereits geschlossen sind.
Mögliche Destination in der Saudi Pro League
Saudi‑Klubs aus der Pro‑Liga gelten als letzter Ausweg. Laut Reporter Christian Falk führt der FC Bayern konkrete Gespräche mit mehreren Klubs aus der Wüste, die bis Oktober noch neue Spieler verpflichten dürfen. Boey zeigt sich offen für einen Wechsel in die Saudi Pro League, ein möglicher Wechsel könnte noch in diesem Jahr realisiert werden.
Sportdirektor Christoph Freund erklärte am Freitag: „Wenn es so kommt, dass alle Märkte geschlossen sind und er hier bleibt, dann wird er ganz normal Mitglied unseres Teams sein.“ Trotz Boeys einwandfreiem Verhalten und super Vorbereitung bleibt der Verein fest entschlossen, ihn zu verkaufen. Boeys Vertrag läuft bis 2028.
Am Deadline Day kamen überraschend Gerüchte über einen Wechsel zum FC Fulham. Der englische Abnehmer hatte Boey auf seiner Liste, falls Kenny Tete in letzter Sekunde abgegeben worden wäre. Der 30‑jährige blieb jedoch in England, und Gespräche über einen Verpflichtungswechsel verliefen im Sande.
Seit seiner Rückkehr aus der Leihe bei Galatasaray trainiert Boey individuell und ist für keinen Spieltagskader eingeplant – er bleibt also auf dem Abstellgleis. In der bayerischen Landeshauptstadt erhielt er nach Transferschluss keine Perspektive aufgezeigt.
Während Transferfenster in der Schweiz, Tschechien (bis 8. September), Polen (09.09.), Mexiko und Brasilien (je 11.09.) sowie Griechenland (15.09.) noch offen sind, ist ein Wechsel in diese Länder wegen des hohen Gehalts praktisch ausgeschlossen. Der 30‑Millionen‑Euro‑Transfer im Januar 2024 hat den Franzosen noch immer im Kader, was alles andere als die Wunschlösung ist.
Der mögliche Blitz‑Abgang von Boey verdeutlicht, dass der FC Bayern trotz Double‑Sieg bereit ist, teure Spieler zu veräußern, um den Kader zu optimieren.