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FC Bayern-frauen Bengalos im Champions-league-duell – Kritik an Schiedsrichterin

🇩🇪 Von 4AllFootball ·
FC Bayern-frauen Bengalos im Champions-league-duell – Kritik an Schiedsrichterin

Im Champions-League-Duell der FC Bayern-Frauen flogen Bengalos auf das Spielfeld des Sportparks Unterhaching, doch die spanische Schiedsrichterin Olatz Rivero Olmedo ließ das Spiel weiterlaufen, was bei Fans und Experten heftige Kritik auslöste. Der Vorfall überschattete das 2:0‑Führungsduell gegen das englische Team, das kurz darauf durch Beth Mead den Ausgleich erzielte.

Bengalo-Einsatz und Spielverlauf

Ein Bengalo landete unmittelbar neben dem Ball, wobei blauer Rauch aus dem Feuerwerkskörper einige Spielerinnen irritierte. Gleichzeitig war am Spielfeldrand roter Rauch zu sehen, vermutlich von einem zweiten Bengalo, was die Situation weiter verkomplizierte. Die Aktion beeinflusste den Spielverlauf, und es wird vermutet, dass die Fans des SpVgg Unterhaching dahinterstecken.

Die Team‑Trainerin José Barcala hatte kurz vor der Halbzeitpause bereits mit 2:0 geführt, doch das gegnerische Team glich kurz vor der Pause aus, nachdem Beth Mead den Ball nach einem rechten Flügelangriff, bei dem Pyrotechnik geworfen wurde, zum 2:1 brachte.

Reaktionen von Offiziellen und Kommentatoren

Bianca Rech, Direktorin Frauenfußball des FC Bayern, forderte in der Halbzeitpause im ZDF: "Für mich muss das Spiel unterbrochen werden, die Pyro liegt schon mehrere Sekunden auf dem Platz, Spielerinnen registrieren das und haben vielleicht in dem Moment schon abgeschaltet, weil das Spiel unterbrochen werden muss." Sie bezeichnete die Situation als "sehr kurios" und kritisierte die Schiedsrichterleistung.

Der spanischen Schiedsrichterin Olatz Rivero Olmedo entfernte den Rauchbehälter anschließend eigenhändig vom Platz. ZDF‑Kommentatorin Meili Scheidemann bezeichnete das Geschehen als "brenzlige Situation" und betonte, dass die Münchnerinnen der Meinung seien, das Spiel hätte nicht weitergehen dürfen.

Spielerinnenmeinungen und Ergebnis

Bayern‑Torhüterin Ena Mahmutovic reagierte nach dem Spiel gegenüber BR24Sport: "Wir haben es unnötig aus der Hand gegeben." Sie sah einen Zusammenhang zwischen dem Bengalo‑Einsatz und dem Gegentor und bezeichnete das erste Tor als "unlucky, abgefälscht und mit dem Pyro".

Nationalspielerin Giulia Gwinn äußerte, dass es "ärgerlich" sei, wenn etwas auf dem Platz liegt, weil das im Fußball nichts zu suchen habe. Kurz darauf traf Carlotta Wamser in der 86. Minute zum Ausgleich, sodass das Spiel vor 4.291 Zuschauern 2:2 endete.

Hintergrund zum Stadion und mögliche Fan‑Aktion

Nach Angaben der ‑Zeitung könnten die Bengalos von Haching‑Ultras aus einem an das Stadion angrenzenden Biergarten geworfen worden sein; die Farben Blau und Rot passen zu den Vereinsfarben des SpVgg Unterhaching. Der Sportpark Unterhaching wurde im Dezember 2025 von FC Bayern für mehr als 7,5 Millionen Euro erworben, um dort die Frauenfußballabteilung zu stationieren.

Unterhaching‑Präsident Manfred Schwabl erinnerte damals: "Na ja, am Anfang gab es schon etwas zu reden mit unseren Ultras. Aber das kriegen wir dann schon hin." Die Diskussionen dominierten die Berichterstattung in der deutschen Sport‑Zeit.

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