FC Bayern Empfindlicher Rückschlag: Giulia Gwinn fällt wochenlang aus
Im Auswärtsspiel gegen Eintracht Frankfurt kniete die 27‑jährige Giulia Gwinn nach einem Laufduell plötzlich am linken Sprunggelenk zusammen, humpelte vom Platz und ließ das Spielfeld mit einer Bandage am Fuß zurück. Noch am selben Abend bestätigte FC Bayern, dass die Außenverteidigerin einen Außenbandriss erlitten hat und mehrere Wochen ausfallen wird.
Ausfall bei den Nationalteam‑Tests
Der DFB hatte bereits am Sonntagabend angekündigt, dass Gwinn nicht für die WM‑Tests gegen Australien am 9. Oktober in Karlsruhe (20.30 Uhr, ZDF) und gegen Japan am 13. Oktober in Bremen (17.45 Uhr, ARD) zur Verfügung steht. Die genaue Diagnose – ein Außenbandriss im linken Sprunggelenk – wurde am Montag von FC Bayern veröffentlicht. Damit fehlt die deutsche Kapitänin nicht nur für die beiden Testspiele, sondern auch für die Vorbereitung auf die kommende Europameisterschaft.
Folgen für den FC Bayern
FC Bayern meldete, dass Gwinn „in den kommenden Wochen“ nicht für das Team einsetzbar ist. Der Verein nennt die bevorstehenden Pflichtspiele: das Bundesliga‑Duell gegen den VfB Stuttgart am 19. Oktober, das Spiel gegen RB Leipzig am 23. Oktober, das Champions‑League‑Heimspiel gegen Real Madrid am 28. Oktober und das DFB‑Pokal‑Aufeinandertreffen mit Bayer Leverkusen am 1. November. Ohne die rechte Außenverteidigerin muss der Klub auf Ersatz zurückgreifen.
Ein Außenbandriss heilt in der Regel nach vier bis acht Wochen, sofern keine operative Maßnahme nötig ist. In der Mitteilung von FC Bayern wird kein operativer Eingriff erwähnt, sodass eine Rückkehr zum Training im genannten Zeitraum möglich erscheint.
Für die 27‑jährige Spielerin ist dies nicht die erste schwere Verletzung. Sie hat bereits zweimal das Kreuzband gerissen, verpasste dadurch die WM 2023 und fiel im ersten EM‑Spiel 2025 wegen einer Innenbandverletzung aus. Im April dieses Jahres kam noch eine Schulterluxation gegen Österreich hinzu, gefolgt von einer Operation im Mai.