Fan‑Block‑Protest und Strafstoß entscheiden das Léman‑Derby
In der 8. Runde der Super League sicherte sich Servette das Léman‑Derby gegen Lausanne mit einem 1:0 durch einen Penalty‑Treffer von Kingstone Mutandwa. Damit geben die Genfer die rote Laterne an die Waadtländer weiter, während die Fan‑Blöcke aus Protest leer blieben.
Erste Halbzeit: Lausanne dominiert
Lausanne kontrollierte den Ball mit rund 70 Prozent Besitz und setzte die Gäste früh unter Druck. Der Gastsektor blieb aus Protest gegen neue Sicherheitsmaßnahmen leer, während die Heimfans im Stade de la Tuilière nach wenigen Minuten die Kurve verließen.
Folgen für Tabelle und Trainer
Nach einer Aktion kurz nach der Pause brachte Étienne Youté Miroslav Stevanovic im Strafraum zu Fall. Der VAR ließ Schiedsrichter Sandro Schärer am Bildschirm auf den Punkt zeigen, was zum Strafstoß führte.
Kingstone Mutandwa verwandelte den Elfmeter und übertraf damit den früheren Treffer von Samuel Mraz in Lugano. Der Treffer brachte Servette den lang ersehnten Sieg.
Drei Gastgeschenke sichern der Nati klaren Sieg in Luzern
Lausanne verpasste zweimal knapp die Chance, das Ergebnis zu verdoppeln: ein Freistoß von Levy Néné schlug am Pfosten vorbei, und ein Schuss von Morgan Poaty ging knapp am Tor des Servette‑Torhüters Edvinas Gertmonas vorbei.
Durch den Sieg verlässt Servette den letzten Tabellenplatz, während Lausanne auf den 12. Rang abrutscht. Für Coach Luka Elsner wird die Lage immer ungemütlicher, denn die Waadtländer haben aus den letzten sechs Spielen nur zwei Punkte geholt.
Im gleichen Spieltag feierte der FCZ gegen Vaduz einen Last‑Minute‑Sieg. Basel fand nach der Lichtsteiner‑Entlassung in Luzern im ersten Spiel wieder zum Sieg zurück.
Die leere Gästesektion war ein klares Zeichen des Protests, während Servette‑Fans erstmals nach Ankunft des Extra‑Zuges in Shuttle‑Bussen zum Stadion gebracht wurden – eine Maßnahme nach früheren Vorfällen bei Fan‑Märschen.