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Bundesliga

Falls Wagner das Amt verliert, hat Köln bereits ein Ass im Ärmel

🇩🇪 Von 4AllFootball ·
Falls Wagner das Amt verliert, hat Köln bereits ein Ass im Ärmel

Nach vier Spieltagen liegt der 1. FC Köln mit vier Punkten auf Rang 13 der Bundesliga, die Fans des Effzeh sind unruhig, und ein Besuch von Horst Steffen beim Regionalliga‑Spiel der zweiten Mannschaft hat Gerüchte entfacht, dass ein mögliches Ass im Ärmel auf den Trainer René Wagner wartet.

Erste Erfolge und aktuelle Flaute

Der Saisonstart begann vielversprechend, als der Effzeh im DFB‑Pokal die Würzburger Kickers besiegte und anschließend in der Bundesliga mit einem 3:2‑Sieg gegen die TSG 1899 Hoffenheim überraschte. Diese beiden Triumphe konnten jedoch nicht in weitere Siege umgemünzt werden; aus den letzten drei Begegnungen stammt lediglich ein Punkt. Die Fans, die unruhiges Fahrwasser gewohnt sind, sehen nun ein deutliches Defizit gegenüber den Erwartungen.

Mit nur vier Punkten nach vier Spieltagen steht Köln auf Rang 13 der Bundesliga und hat bislang keinen weiteren Sieg eingefahren. Die anfängliche Euphorie ist verflogen, und die Mannschaft wirkt nach den ersten Erfolgen deutlich schwächer. Der Druck auf Trainer René Wagner wächst, während die Unterstützer im Rheinstadion zunehmend skeptisch werden.

Wagner in der Vorbereitung und die Steffen‑Gerüchte

Während der aktuellen Länderspielpause nutzt Wagner die verbleibenden Spieler, um das bevorstehende Derby gegen die ebenfalls angeschlagenen Borussen aus Mönchengladbach zu planen. Er arbeitet intensiv daran, die im ersten Quartal aufgezeigten Schwächen zu beheben und das Team für das entscheidende Duell zu stärken. Die Vorbereitung soll den Aufschwung einleiten, den die Fans dringend benötigen.

Am vergangenen Wochenende wurde der ehemalige Werder‑Bremen‑Trainer Horst Steffen, 57 Jahre alt, beim Regionalliga‑Spiel der zweiten Mannschaft des 1. FC Köln gegen den VfB Hilden im Franz‑Kremer‑Stadion gesichtet. Das von Lars Baron/​Getty Images dokumentiert seinen Besuch im Stadion. Sein Erscheinen löste sofort Spekulationen aus, dass er Wagner möglicherweise ersetzen könnte.

Gerüchte, Steffen könnte bereits im Nacken von Wagner sitzen, wurden von den Verantwortlichen des 1. FC Köln als „Quatsch“ bezeichnet. Es habe keinerlei Austausch zwischen Steffen und den sportlich Verantwortlichen der Geißböcke gegeben, und Sportgeschäftsführer Thomas Kessler war zum Zeitpunkt des Besuchs nicht anwesend. Damit bleibt die Trainerfrage offiziell unbeantwortet.

Club‑Standpunkt und bevorstehendes Derby

Intern ist jedoch klar, dass der Club René Wagner weiterhin unterstützt und auf ihn baut – zumindest vorerst. Falls Wagner das Amt verliert, könnte das bereits diskutierte Ass im Ärmel zum Einsatz kommen, um die Mannschaft zu stabilisieren. Die Frage bleibt, ob Köln bereits ein Ass im Ärmel hat, das kurzfristig einspringen kann.

Die bevorstehende Begegnung gegen Borussia Mönchengladbach gilt als Schlüsselspiel, um die Saison wieder in die richtige Richtung zu lenken. Fans hoffen, dass die Mannschaft die Schwächen überwindet und die dringend benötigten Punkte sammelt. Ein positiver Ausgang könnte den Druck von Wagner nehmen und die Diskussion um einen Trainerwechsel beruhigen.

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