Ex-Profi Babbel kritisiert Ballon d’Or als größten Clowns‑Wettbewerb

Der Ballon d’Or wird am Montag um 21.00 Uhr MEZ in London vom Magazin France Football in Zusammenarbeit mit der UEFA verliehen. Der deutsche Ex‑Nationalspieler Markus Babbel, einst Ex‑Profi, äußert scharfe Kritik: Er hält die Wahl für einen „größten Clowns‑Wettbewerb“ im Fußball.
Umgang mit der Wahl irritiert Babbel
Babbel betont, er sei kein Freund des Ballon d’Or. In einem Interview bei „ran“ sagte er: „Also ich würde grundsätzlich so eine persönliche Wahl in einem Mannschaftssport wie Fußball abschaffen.“ Er lacht jedes Mal kaputt, wenn Spieler oder ganze Vereine beleidigt sind, weil sie nicht gewählt werden.
Wir sehen den Ballon d’Or als ein Produkt des internationalen Fußballsports, das jährlich die Aufmerksamkeit der ganzen Welt auf sich zieht. Der Wettbewerb wird von France Football organisiert, wobei jeder Juror aus den Top‑100‑Nationen im Männer‑Sport und den Top‑50‑Nationen im Frauen‑Sport stammt. Jeder wählt zehn Akteure aus den besten 30 Spielern und vergibt zwischen 15 und einem Punkt.
Die Preisverleihung am Montag wird live übertragen, und Babbel hofft, dass die Debatte über den Umgang mit der Wahl weitergeführt wird. Fans und Medien werden am Abend um 21.00 Uhr MEZ das Ergebnis verfolgen.