Bundesliga FRAUEN
Ex-Fußballspielerin Bettina Pfleger stirbt im Alter von dreißig Jahren
Die ehemalige österreichische Fußballspielerin Bettina Pfleger ist im Alter von dreißig Jahren verstorben. Sie bestritt über 170 Spiele in der ersten und zweiten Frauen‑Bundesliga sowie im ÖFB‑Cup, nachdem sie bereits mit fünfzehn Jahren von Bad Vöslau in den Kader des SKV Altenmarkt aufstieg.
Trauer im österreichischen Frauenfußball
Der österreichische Fußballverband "Admiral Frauen Bundesliga"" teilte in einem Instagram‑Beitrag mit, dass mit dem frühen Tod eine bedeutende Frauen‑Bundesliga‑Spielerin und ein Mensch verloren geht. Die Mitteilung betonte, dass Bettina Pfleger vielen Wegbegleitern in besonderer Erinnerung bleiben wird. Ihr Tod im Alter von dreißig Jahren wurde als viel zu früh bezeichnet. Fans und Kolleginnen äußerten große Betroffenheit und teilten ihr Mitgefühl in den sozialen Medien.
Karriere und Abschied
Pfleger begann ihre Karriere in Bad Vöslau und sprang im Alter von nur fünfzehn Jahren in den Kader des SKV Altenmarkt. Dort absolvierte sie über 170 Spiele in der ersten und zweiten österreichischen Bundesliga sowie im ÖFB‑Cup. Im Jahr 2021 kehrte sie nach Bad Vöslau zurück, um erneut in der Liga zu spielen. Ein Jahr später beendete sie aus gesundheitlichen Gründen ihre aktive Laufbahn, nachdem sie mehrere Jahre im Profibereich verbracht hatte.
Ein aus einem Zweikampf mit Nicole Sauer zeigt Pfleger in voller Aktion auf dem Platz. Das Foto erinnert an ihre kämpferische Präsenz, die sie während ihrer gesamten Laufbahn auszeichnete.
Wolfgang Benesch, der Pfleger als Stützpunkttrainer und Lehrer begleitete, sagte: "Bettina war ein Teil unserer Geschichte und wird für immer mit unserem Verein verbunden sein." Er fügte hinzu: "Ihr Tod macht uns alle sprachlos. Unfassbar." Benesch erinnerte zudem daran, dass Pfleger stets mit großer Leidenschaft trainierte und junge Spielerinnen förderte.
Pfleger gilt als eine der prägenden Bundesliga‑Spielerin des österreichischen Frauenfußballs. Sie bleibt als eine der besten Bundesliga‑Spielerinnen ihrer Generation im Gedächtnis. Ihre Leidenschaft und ihr Einsatz werden zukünftige Generationen inspirieren. Der Verein betont, dass ihre Erinnerung ein Ansporn für alle kommenden Spielerinnen sei.