Ex-Bayern-juwel Aznou verlässt München, sucht durchbruch in england
Adam Aznou, das einst als eines der spannendsten Bayern‑Talente gefeierte Außenverteidiger‑Juwel, verließ im Sommer 2025 die bayerische Landeshauptstadt. Everton zahlte neun Millionen Euro, doch der junge Marokkaner zeigte wenig Geduld, weil er trotz mäßiger Trainings‑Performances zu schnell Profieinsätze forderte und sofort nach einer Chance in der ersten Mannschaft suchte.
Ein von Jan Kruger/Getty Images zeigte Aznou noch in der Bayern‑Akademie, wo er als vielversprechendes Talent galt. Trotz dieser hohen Erwartungen blieb er jedoch ungeduldig, weil er sich nicht mit den üblichen Trainings‑Standards zufriedengab.
Abschied aus München 2025
Im Sommer 2025 kam es schließlich zum Abschied aus München. Der junge Außenverteidiger behielt nicht die Geduld und wollte trotz mäßiger Trainings‑Performances sofort Profieinsätze sehen. Bayern gab ihm daraufhin keine weitere Chance im ersten Team.
Erste Saison bei Everton
Bei dem Premier‑League‑Klub FC Everton erhielt Aznou nur ein einziges Profieinsatz. Im FA‑Cup‑Aus gegen Sunderland stand er 34 Minuten auf dem Platz und gab sogar eine Vorlage. Die übrige Zeit verbrachte er zwischen Bank und Tribüne und spielte gelegentlich für die U21‑Mannschaft. In der laufenden Spielzeit sammelte er zudem acht weitere Pokal‑Minuten, bevor er im Januar nach Málaga wechselte.
Leihe nach Málaga und Verletzung
In der laufenden Spielzeit wurde er an den spanischen FC Málaga ausgeliehen. Dort stand er nach seiner Ankunft am vierten Spieltag zwar im Kader, musste jedoch seitdem wegen einer Adduktorenverletzung aussetzen. Die Diagnose sieht eine Rückkehr erst nach dem 30. September vor, womöglich nach der internationalen Spielpause. Er könnte nach der Länderspielpause wieder einsatzbereit sein.
Aznou hat bereits Erfahrung in der spanischen Primera División gesammelt, als er in der vorletzten Saison für den Absteiger Real Valladolid spielte. Dort konnte er ordentliche Einsatzzeiten sammeln, was als positives Indiz für seine Anpassungsfähigkeit gilt. In dieser Zeit zeigte er, dass er sich an das spanische Spieltempo anpassen kann.
Trotz seiner technischen Fähigkeiten fehlt ihm häufig die nötige Extrameile. Beim FC Bayern habe er im Training nicht die erforderliche Leistungsbereitschaft gezeigt, um sich Chancen bei den Profis zu verdienen. Solche Geschichten gelten häufig als Warnsignal für den weiteren Karriereverlauf.
Für den 20‑jährigen Außenverteidiger steht nun enorm viel auf dem Spiel. Sollte er sich bei Málaga nicht durchsetzen, wird es schwierig, wieder in einer Top‑Liga Fuß zu fassen. Die kommende Zeit wird entscheiden, ob er das Potenzial, das einst bei Bayern bewundert wurde, realisieren kann.