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Everton stellt sich 25-Millionen-Euro-Forderung für Mandela Keita
Parma Calcio 1913 hat für den 24-jährigen belgischen Nationalspieler Mandela Keita eine Ablösesumme von 30 Millionen Euro festgelegt. Dieser Preis steht im Konflikt mit den finanziellen Vorgaben von Everton Football Club, die aufgrund der Profitabilitäts- und Nachhaltigkeitsregeln der Premier League eine Ratenzahlung über mehrere Jahre benötigen. Die Mannschaft aus Liverpool muss nun die Kosten gegen ihr Mannschaftsbudget abwägen.
Everton hatte am Donnerstag den Mittelfeldspieler Hayden Hackney von Middlesbrough für 21 Millionen Pfund (25 Millionen Euro) verpflichtet und damit eine kreative Option für das Mittelfeld gewonnen. Der Verein hat bereits seine Aufmerksamkeit auf die Verpflichtung von Keita als ergänzenden tiefen Anker gerichtet.
Keita, der in der vergangenen Saison in 37 Serie-A-Spielen für Parma zum Einsatz kam, erreichte eine Passquote von 86 Prozent und agiert als alleiniger Anker. Seine defensive Disziplin passt zu David Moyes’ taktischem Fokus auf körperliche Präsenz und disziplinierte Übergänge.
Auch Atalanta verfolgt Keita und hat bereits persönliche Vereinbarungen bezüglich Vertragslänge und Gehalt getroffen. Der italienische Klub hat kürzlich 57 Millionen Euro durch den Verkauf von Marco Palestra an Chelsea eingenommen und erwartet weitere Einnahmen aus dem anstehenden Transfer von Ederson.
Everton kann den geforderten Preis von 25 Millionen Euro nicht auf einmal aufbringen, weshalb eine gestaffelte Zahlung vorgeschlagen wurde. Parma hat diesen Vorschlag bisher abgelehnt, während Atalanta mit seinen finanziellen Reserven einen entscheidenden Vorteil in den Verhandlungen hat.
Ein Foto von Emmanuele Ciancaglini zeigt Keita während einer Serie-A-Begegnung von Parma gegen SSC Napoli am 12. April 2026 und verdeutlicht seine Rolle auf dem Platz.
Die Situation spiegelt einen größeren Trend wider, bei dem italienische Vereine ihre jüngsten hohen Verkaufserlöse nutzen, um neue Spieler zu verpflichten, während Premier-League-Klubs mit strengen finanziellen Regularien kämpfen. Everton könnte gezwungen sein, seine Ausgaben auf kostengünstigere, inländische Alternativen umzulenken, um das Team zu verstärken.