Bundesliga
Eriksen und Wolfsburg beenden Zusammenarbeit nach zweitem Kollaps
Wie der Fußball‑Zweitligist VfL Wolfsburg am Mittwoch mitteilte, hat der dänische Rekordnationalspieler Christian Eriksen seinen Vertrag vorzeitig noch aufgelöst, nachdem er im Sommer zum zweiten Mal auf dem Platz kollabierte, und damit ein Ende gesetzt. Der Vertrag lief ursprünglich bis zum 30. Juni 2027.
Frühzeitige Vertragsauflösung
Der Club und der dänische Rekordnationalspieler einigten sich auf eine vorzeitige Auflösung des Vertrags. Sport‑Geschäftsführer Dieter Hecking erklärte: „Für uns war klar, dass die Entscheidung über seine Zukunft bei Christian liegt. Diesen Freiraum wollten wir ihm in dieser besonderen Situation geben und haben seinem Wunsch nach einer Vertragsauflösung nun entsprochen.“ Er betonte, dass trotz der kurzen Zeit ein bleibender Eindruck entstanden sei.
Gesundheitliche Hintergründe
Im Juni kollabierte Eriksen während eines Länderspiels gegen die Ukraine – sein zweiter Vorfall auf dem Rasen seit dem Herzstillstand im EM‑Spiel gegen Finnland vor fünf Jahren. 2021 musste er nach einem ähnlichen Zusammenbruch im Stadion wiederbelebt werden; danach erhielt er einen implantierten Defibrillator, um seine Karriere fortzusetzen.
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Eriksen betonte, dass es für ihn im Moment wichtig sei, nahe bei seiner Familie in Dänemark zu sein. Er sei froh, „dass wir gemeinsam eine Lösung finden konnten“ und sehe seine Zeit in Wolfsburg von vielen Höhen und Tiefen geprägt. Zudem vertraue er darauf, dass der VfL Wolfsburg gut aufgestellt sei, um den Weg zurück in die Bundesliga zu schaffen.
Vor einem Jahr hatte Eriksen als vertragsloser Spieler bei den „Wölfen“ unterschrieben und brachte über 300 Einsätze in der Premier League sowie rund 100 Spiele in der Champions‑ und Europa‑League mit. Für den VfL absolvierte er insgesamt 34 Einsätze in Bundesliga, DFB‑Pokal und Relegation, erzielte drei Tore und bereitete zehn weitere Treffer vor.
Der ursprüngliche Vertrag war bis zum 30. Juni 2027 befristet, wurde jedoch durch die einvernehmliche Auflösung vorzeitig beendet. Damit endet eine Episode, die von gesundheitlichen Herausforderungen geprägt war.