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Erfurt dominiert Regionalliga, während im Frauen-Pokal Chaos ausbricht
Der FC Rot‑Weiß Erfurt steht nach elf Spielen ungeschlagen an der Tabellenspitze der Regionalliga Nordost und hat im DFB‑Pokal der Frauen ein spektakuläres 4:3‑Auswärtstor gegen Lok Leipzig erzielt, das die Aufregung im Pokal weiter anheizt.
Erfurter Aufstiegsträume und Offensivrekord
Seit Jahren strebt der Thüringer Klub den Wiederaufstieg in die 3. Liga an, doch bislang fehlte das nötige Durchhaltevermögen. In dieser Saison hat sich das Blatt gewendet: Mit 36 Treffern ist Erfurt die erfolgreichste Offensive der Regionalliga Nordost.
Im Auswärtsspiel gegen Lok Leipzig drehte die Mannschaft einen 1:3‑Rückstand zu einem 4:3‑Sieg, wobei das Siegtor in der Nachspielzeit fiel. Dieser Erfolg stärkt die Hoffnungen auf den Aufstieg, den die Fans seit Langem verlangen.
Chaos im ersten Pokalrundenspiel der Frauen
Die erste Runde des DFB‑Pokals der Frauen bot am Wochenende 16 Begegnungen, in denen Favoritinnen meist ungeschoren blieben, aber zahlreiche Überraschungen für Aufsehen sorgten.
Viktoria Berlin aus der Zweiten Liga zwang Bayer Leverkusen aus der Bundesliga in die Verlängerung, verlor jedoch mit 0:2. Borussia Mönchengladbach hielt gegen eine B‑Mannschaft des FC Bayern München bis zur Halbzeit mit einer Führung.
Ein dramatischer Vorfall ereignete sich in Potsdam, wo Turbine Potsdam bis zur Schlussphase mit 2:0 gegen VfB Stuttgart führte, bevor Thalia Dias de Souza nach einer Tätlichkeit die Rote Karte sah und Stuttgart in der Nachspielzeit ausglich und im Elfmeterschießen weiterkam.
Unter den Einzelakteuren stach Sara Däbritz von Real Madrid Femenino hervor: Sie erzielte zwei Tore und einen Assist in nur einer halben Stunde, was ihr Team zum 5:3‑Sieg über Real Sociedad führte.
Mit Carl Zeiss Jena und SGS Essen haben zudem zwei Zweitligateams die nächste Pokalrunde erreicht, nachdem sie unterklassige Gegner besiegt hatten.