Bundesliga
Erfolgstrainer Muslic lässt Schalke-Zukunft neu erstrahlen
Als FC Schalke 04 in der vergangenen Saison den Österreicher Miron Muslic, 43, mit bosnischen Wurzeln, als neuen Cheftrainer präsentierte, herrschte Skepsis – doch nach dem Aufstieg in die Bundesliga und einem 0:0 gegen den FC Bayern München betont der Erfolgstrainer in einem ZDF‑Interview, dass er „sehr, sehr lange“ bei Schalke bleiben wolle.
Vor Muslics Amtsantritt war die Skepsis groß, weil frühere Experimenten auf dem Trainerstuhl der Gelsenkirchener gescheitert waren. Der neue Mann musste beweisen, dass er den schlafenden Riesen zu neuem Leben erwecken kann. Stattdessen gelang ihm das klare Gegenteil.
Aufstieg und erste Bundesliga‑Erfolge
Muslic formte in Windeseile eine geschlossene Einheit, schloss den Schulterschluss mit dem Fanlager und baute die Knappen zu einem Topteam der 2. Bundesliga auf. Am Ende der Saison gelang der Aufstieg und die Rückkehr in die Bundesliga, wo die Mannschaft bereits in den ersten drei Spielen vier Punkte sammelte, darunter ein 0:0 gegen den FC Bayern München.
Team‑Rückhalt und Stimmen aus dem Kader
Am späten Samstagabend trat der Schalke‑Coach im ZDF‑Sportstudio auf und beantwortete Fragen zu seiner Schalke‑Zukunft. Auf die unerwartete Frage, was nach Schalke kommen könne, reagierte er souverän: „Darauf war ich jetzt nicht vorbereitet, aber ich hoffe, eine schöne, lange Pause. Ich habe nämlich vor, sehr, sehr lange auf Schalke zu bleiben.“ Die Aussage erhielt sogar von anwesenden Dortmunder‑Fans ehrlichen Applaus.
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Schalke‑Kapitän Kenan Karaman bestätigte die Stimmung im Team und sagte: „Der Trainer ist ein Riesengewinn für Schalke.“ Seine Worte lösten im Kreise der Schalker Mannschaft ein breites Grinsen aus.
Trotz des Erfolgs träumt der 43‑jährige Muslic weiterhin vom Nationaltrainerposten in Bosnien‑Herzegowina. „Ich fühle mich mit Bosnien immer noch stark verbunden“, betont er und fügt hinzu: „Ich bin noch ein junger Trainer und habe noch Zeit. Eines Tages kann ich mir das vorstellen.“
Damit bleibt Muslic nicht nur ein Erfolgstrainer, sondern auch ein Symbol für den Aufstieg des schlafenden Riesen, dessen Zukunft nun eng mit seiner eigenen Vision verknüpft ist. Er sieht sich selbst nicht nur als Trainer, sondern als Gestalter des langfristigen Erfolgs.