Enrique Riquelme gesperrt für die Real‑Madrid‑Präsidentschaftswahl
Enrique Riquelmes Versuch, Florentino Pérez bei den bevorstehenden Präsidentschaftswahlen von Real Madrid herauszufordern, ist auf ein Hindernis gestoßen, nachdem seine Bankgarantie abgelehnt wurde.
Der spanische Unternehmer reichte beim Wahlvorstand eine formelle Absichtserklärung ein, in der er seine Kandidatur gegen Pérez bestätigte. Die notwendige finanzielle Absicherung durch eine Bankgarantie konnte jedoch nicht erbracht werden, was seine Teilnahme an der Wahl verhindert.
Riquelmes Team äußerte Bedenken, dass angeblicher äußerer Druck die Entscheidung der Bank beeinflusst habe. Die Ablehnung der Garantie erfolgte nach seiner formellen Kandidaturregistrierung und verdeutlicht die prozessualen Hürden, denen seine Kampagne gegenübersteht.
Die Präsidentschaftswahlen von Real Madrid, die in den kommenden Wochen stattfinden sollen, stellen die erste derartige Abstimmung seit zwei Jahrzehnten dar. Florentino Pérez strebt eine Wiederwahl für eine weitere Amtsperiode an, wobei Riquelmes späte Kandidatur zusätzliche Unberechenbarkeit in das Rennen bringt.
Der Wahlvorstand hat die Gründe für die Ablehnung der Garantie bislang nicht öffentlich kommentiert. Riquelmes Ausschluss vom Stimmzettel würde Pérez' Weg zu einer weiteren Amtszeit ohne Gegenkandidaten festigen.
Die Situation verdeutlicht die hohen finanziellen und prozessualen Einsätze bei den Präsidentschaftswahlen von Real Madrid. Nur Kandidaten mit nachgewiesenen finanziellen Garantien dürfen laut Vereinsstatuten antreten.
Riquelme hat nicht signalisiert, ob er versucht, das Problem vor Ablauf der Wahlfrist zu klären. Sein Fehlen auf dem Stimmzettel würde Pérez zum einzigen Kandidaten machen.
Die Ablehnung der Bankgarantie beendet praktisch Riquelmes Kampagne, bevor die Abstimmung überhaupt beginnt. Die Wahl bleibt im geplanten Zeitrahmen.