WM
Englands Höhenalarm vor dem Duell gegen Mexiko im Azteca
England trifft im Achtelfinale der WM im 2 240 Meter hohen Azteca‑Stadion auf Mexiko, das Spiel ist für nächsten Sonntag (5) angesetzt. Nachdem Englands Mannschaft am Mittwoch (1.) die Demokratische Republik Kongo besiegt hatte, warnten Trainer Thomas Tuchel und Kapitän Harry Kane, dass die Höhe ein großes körperliches Hindernis darstellt.
England besiegte am Mittwoch (1.) die Demokratische Republik Kongo und sicherte damit den Einzug in die K.o.-Runde. Der Sieg ebnete den Weg für das bevorstehende Duell mit Mexiko in Mexiko‑Stadt.
Harry Kane sagte: „Nach meinem Verständnis können wir uns nicht an die Höhe anpassen. Das ist ein riesiger Vorteil, den Mexiko hat. Es bleibt nicht genug Zeit“, und betonte damit das enge Vorbereitungfenster. Er fügte hinzu, dass vier Tage nicht ausreichen, damit sich die Mannschaft körperlich an das 2 240 Meter‑Umfeld gewöhnen kann.
Thomas Tuchel bezeichnete die Situation als erheblichen Nachteil und wies darauf hin, dass das Team sich in vier Tagen nicht physisch anpassen kann. Seine Äußerungen unterstrichen die taktische Sorge, mit der dünnen Luft fertig zu werden.
Journalist Matt Lawton schrieb: „Vielleicht ist es das einschüchterndste und körperlich anspruchsvollste Duell, dem England je in einem großen Turnier gegenüberstand“, und hob die wahrgenommene Schwierigkeit hervor.
Die Höhe von 2 240 Metern in Mexiko‑Stadt liegt unter den Höhen von Quito (2 850 m) und La Paz (3 650 m), die viele südamerikanische Spiele ausrichten.
Der Sieger des Englands‑Mexiko‑Duells trifft im Viertelfinale auf den Gewinner des Brasilien‑Norwegen‑Spiels.
Englands Vorbereitung hängt jetzt davon ab, die physiologische Belastung durch die große Höhe zu mildern – ein Faktor, der ihre Chancen auf das Halbfinale entscheidend beeinflussen könnte.
The Times veröffentlichte einen Beitrag, der betont, wie die dünne Luft das Duell zu Gunsten Mexikos kippen könnte.