Eredivisie
England ist verwirrt über Tuchels defensive Wechsel im Halbfinalverlust
Englands 2:1 Halbfinalverlust gegen Argentinien ließ die Mannschaft fassungslos zurück und stellte Thomas Tuchels Taktik unter intensive Beobachtung, wobei die defensive Umstellung des deutschen Trainers zum Mittelpunkt der Nachspielanalyse wurde. Das Spiel, das von The Telegraph berichtet wurde, sah England nach dem Eröffnungsgoal von Anthony Gordon zurückfallen.
Nach Gordons Treffer brachte Tuchel eine Reihe defensiver Auswechslungen, holte Ezri Konsa, Dan Burn und Nico O’Reilly ins Spiel, um die Führung zu schützen. Laut der Berichterstattung der Zeitung sollte die Umstellung einen 1:0 Vorsprung sichern, wobei die englische Mannschaft an ein Comeback glaubte.
Die englischen Spieler, die als schockiert über die Umstellung auf eine defensive Haltung beschrieben wurden, hatten erwartet, Argentiniens Schwäche bei Kontern auszunutzen. Nach den Wechseln sank Englands Ballbesitz jedoch stark und sie hatten Mühe, weitere Chancen zu kreieren.
Tuchel behauptet, England sei dem Sieg knapp nahe trotz Halbfinale‑Aus
Ein weiterer Streitpunkt war Tuchels Entscheidung, Declan Rice durch einen Verteidiger statt durch einen Mittelfeldspieler zu ersetzen. The Telegraph bemerkte, dass Enzo Fernández aus exakt der Position traf, in der Rice normalerweise agiert, und damit die taktischen Kosten der Änderung hervorhob. Nahestehende Quellen sagten The Telegraph Sport, dass Tuchel wegen seiner Erfahrung in K.o.-Turnieren verpflichtet wurde, doch viele fanden, er habe „es falsch gemacht“. Dieses Gefühl spiegelte ein allgemeineres Empfinden wider, dass England für das defensive Risiko den Preis bezahlt habe.Tuchels defensive Wette gegen Argentinien löst heftige Kritik aus
Trotz der Kritik verteidigte Tuchel nach dem Spiel seine Entscheidungen, erklärte, er habe das Spiel analysiert, Verantwortung übernommen und bereue nichts. Er lobte die Leistung der Mannschaft als eine der besten unter den gegebenen Umständen und betonte, das Team habe alles gegeben und sei dem Sieg sehr nahe gekommen.