Endrick droht Real Madrid im Winter zu verlassen – Roma will leihen
Während Endrick unter José Mourinho bei Real Madrid kaum Spielzeit bekommt – nur vier Minuten in dieser Saison – plant die italienische Hauptstadt, ihn im kommenden Januar per Leihe mit Kaufoption zu holen.
Schwierige Situation in Madrid
Der 20‑jährige Brasilianer kam im Sommer 2024 von Palmeiras zu Real Madrid, wo Trainer Carlo Ancelotti ihm in 37 Pflichtspielen Einsatz gab. Unter Xabi Alonso spielte er nicht, bevor er im Winter nach Olympique Lyon wechselte und dort acht Tore sowie acht Vorlagen in 21 Einsätzen erzielte. Zurück bei den Blancos steht er nun erneut unter Mourinho, der ihm bislang nur vier Minuten Spielzeit schenkt.
Endricks Vater betonte im Sommer, dass sein Sohn in Frankreich sein Glück wiedergefunden habe, weil Real ihm die Minuten genommen habe. Auch Trainer Carlo Ancelotti warnte kürzlich, dass brasilianische Nachwuchsspieler ohne regelmäßige Einsätze kaum Fortschritte machen können.
Interesse aus Italien
Der Corriere dello Sport berichtet, dass AS Roma den jungen Stürmer bereits im vergangenen Sommer verpflichten wollte, jedoch Mourinho den Deal stoppte. Jetzt wolle die Giallorossi den Brasilianer im Januar holen, vorzugsweise per Leihe mit Kaufoption, und sieht ihn als wichtige Verstärkung für das System von Trainer Gian Piero Gasperini.
Auch AC Milan hat laut Aussagen von Pato beim Festival dello Sport Interesse gezeigt; Gerry Cardinale habe bereits im Sommer Gespräche mit Real Madrid geführt. Sollte Roma nicht zum Abschluss kommen, könnte ein Duell zwischen den beiden italienischen Klubs um Endrick entstehen.
Endrick bleibt für Brasilien wichtig: Er startete in beiden Freundschaftsspielen gegen Australien und kam in der 61. Minute gegen Indien zum Einsatz. Ohne regelmäßige Minuten bei Real droht jedoch sein Platz in der Nationalmannschaft zu gefährden.
Die bevorstehende Champions‑League‑Begegnung zwischen Real Madrid und AS Roma am 14. Oktober könnte den Verhandlungsspielraum weiter beeinflussen, denn der Direktor von Roma, Tony D’Amico, hat laut Corriere bereits enge Kontakte zu den Blancos gepflegt.