Ende von Italiens Trainer‑Saga: Mancini kehrt zurück, leitet Azzurri
Die fieberhafte Suche nach einem neuen Italien‑Trainer, die von Sackgassen‑Gesprächen mit Pep Guardiola und Andrea Pirlo geprägt war, endete schließlich in einer klaren Entscheidung: Der 61‑jährige Roberto Mancini wurde zum Cheftrainer der Azzurri ernannt. Dieser Kontrast zwischen einem chaotischen Auswahlprozess und einer entschlossenen Ernennung beendet ein langjähriges Soap‑Drama.
Der italienische Fußballverband gab die Ernennung am Dienstagnachmittag bekannt und bestätigte die Nachricht um 16:04 Uhr. Die Ankündigung machte deutlich, dass die südliche europäische Nation ihren neuen Trainer gesichert hatte.
Mancini ist kein Unbekannter in Top‑Clubs. Er trainierte bereits Manchester City, Inter Mailand und Zenit Sankt Petersburg und bringt eine Fülle an Erfahrung aus der englischen Premier League, der Serie A und der russischen Liga mit.
Er kennt die Nationalmannschaft ebenfalls gut. Im Jahr 2021 führte er die Azzurri zum EM‑Titel, ein Triumph, der seine erste Amtszeit als Italien‑Trainer noch immer prägt.
Vor Mancinis Rückkehr verfolgte Italien weitere Kandidaten. Pep Guardiola galt nach seinem Abschied von Manchester City als Traumkandidat, doch mit dem Katalanen wurde keine Einigung erzielt. Andrea Pirlo kam dann auf die Shortlist, jedoch ließ seine Verbindung zu russischen Glücksspielunternehmen den Deal scheitern.
In dieser Zeit stand Mancini auf der Schattenliste des Verbands. Nachdem er im Sommer Al Sadd verlassen hatte, war er ohne Verein und somit frei, vom italienischen Fußballverband eingestellt zu werden.
Mit Blick nach vorn muss Mancini Italien von einer verpassten WM zu dem Euro‑2028‑Turnier führen. Unterstützt wird er von Leandro Bonucci, während Claudio Ranieri zum Technischen Direktor der italienischen Nationalmannschaft ernannt wurde.