Emmanuels späte Wende rettet FC Zürich gegen Aufsteiger Vaduz
Während das Heimteam FCZ nach einer Niederlage gegen YB und einem Unentschieden im Zürcher Derby noch nach einem späten Ausgleich suchte, drehte sich das Spiel gegen den Aufsteiger Vaduz dank einer Zürcher Wende in der Nachspielzeit komplett um, als Umeh Emmanuel den Siegtreffer erzielte.
Erste Halbzeit: Rückstand und geringer Ballbesitz
Im ersten Abschnitt lag das Heimteam im Letzigrund mit 0:1 zurück, nachdem Marcel Monsberger in der 13. Minute für Vaduz getroffen hatte. In den ersten 45 Minuten hielt FC Zürich nur 25 Prozent Ballbesitz, doch das Team blieb offensiv aktiv und suchte den Ausgleich.
Zweite Halbzeit: Wende und Sieg
Die Zürcher Wende setzte ein, als Umeh Emmanuel den langen Ball kontrollierte, ihn an Philippe Kény (55.) weiterleitete und das 1:1 herstellte. Kurz darauf, in der Nachspielzeit, schoss Emmanuel aus dem Strafraum das entscheidende Tor, das den Matchwinner‑Status bescherte und drei Punkte einbrachte. Nico Ilic berichtete von der dramatischen Wendung.
Im Rahmen der Sonntagsspielen traf Lausanne auf Servette, während Luzern gegen Basel antrat – weitere Begegnungen der 8. Runde der Super League.
Drei Gastgeschenke sichern der Nati klaren Sieg in Luzern
Während des Spiels musste Damienus Reverson nach einem Knieproblem das Feld verlassen; Kevin Spadanuda ersetzte ihn nach einer halben Stunde. Im Spielverlauf blieb die Spannung bis zum Ende erhalten.
Nach dem Sieg steht FC Zürich am kommenden Samstag vor einem schwierigen Auswärtsspiel gegen FC Sion, während Vaduz am Sonntagnachmittag den kriselnden Meister Thun empfängt. Basel trifft zur Wochenmitte zu Hause auf Servette. Diese Termine markieren den weiteren Verlauf der Saison.
Der Kontrast zwischen dem frühen Rückstand und dem späten Triumph zeigt, dass FC Zürich nach den jüngsten Niederlagen und dem Unentschieden im Derby wieder zu einer kämpferischen Form zurückgefunden hat.