El Mala kann Kölns Trumpfkarte werden – Trumpf So vor dem Derby
An einem feuchten Samstag auf dem Trainingsgelände von Viktoria Köln erlebte der 1. FC Köln ein chaotisches Freundschaftsspiel, das 2‑2 endete, ein Ergebnis, das der Verein als absolutes Desaster bezeichnete. Das Spiel, aufgenommen vom Fotografen Ralf Ibing, bot wenig Trost, da sowohl Thijs Dallinga als auch Ragnar Ache Verletzungen erlitten, die das Duo für einen längeren Zeitraum ausfallen lassen werden. Da das Bundesliga‑Derby gegen Borussia Mönchengladbach für Sonntag geplant ist, findet Cheftrainer René Wagner, jetzt 38, sich ohne einen einzigen trainierten Stürmer wieder.
Desaster-Testspiel und Verletzungsschlag
Das Freundschaftsspiel gegen die lokalen Rivalen Viktoria Köln war alles andere als ein Schaufenster; selbst das 2‑2 Ergebnis beeindruckte die Geißböcke nicht, die „glänzten“ weit von ihrer Bestform entfernt. Beide verletzten Stürmer – Thijs Dallinga und Ragnar Ache – werden als „Beide Stürmer“ beschrieben, die für eine lange Zeit ausfallen werden, was die Offensivprobleme des Vereins vertieft.
Diese Rückschläge kommen nur wenige Tage vor dem hochkarätigen Derby und lassen den Effzeh nach Lösungen suchen. Der Verlust von Dallinga und Ache, Schlüsselspieler der Angriffsreihe, zwingt Wagner, seine Optionen vor dem entscheidenden Duell neu zu überdenken.
Wagners Stürmeroptionen vor dem Derby
René Wagners unmittelbare Wahl ist Marius Bülter, ein 33‑jähriger offensiver Allrounder, der letzte Saison neun Scorer‑Punkte beisteuerte, davon sechs in der ersten Hälfte der Spielzeit. Trotz seiner Vielseitigkeit wird Bülter allein nicht als tödlich genug angesehen, um die Spitze zu übernehmen.
Derby gegen Borussia Mönchengladbach entscheidet über René Wagners Zukunft bei 1. FC Köln
Eine mutigere Alternative könnte Bülter mit dem jungen Stürmer Said El Mala koppeln. El Mala, der letzte Saison in einer zentralen Rolle Schwierigkeiten hatte, erzielte dennoch zwei Tore – eines gegen Union Berlin in einem 2‑2 Unentschieden und ein weiteres in einer 1‑5 Niederlage gegen München. Er traf auch im Eröffnungsspiel gegen TSG Hoffenheim (3‑2) und hat in seinen ersten beiden Einsätzen für die deutsche Nationalmannschaft noch keinen bleibenden Eindruck hinterlassen.
Sollte Wagner die Doppel‑Stürmer‑Aufstellung wählen, bleiben die Flügel mit Linton Maina, Mikey Moore, Jan Thielmann und Reigan Heskey gut bestückt, was eine ausreichende Abdeckung der Außenpositionen gewährleistet.
Die Entscheidung, ob man sich allein auf Bülter verlässt, auf eine Bülter‑El Mala‑Partnerschaft setzt oder das System komplett anpasst, wird die Chancen von Köln gegen Borussia Mönchengladbach bestimmen, ein Spiel, das ihre Saison prägen könnte.