El-Faouzi hat Marokko im Blick, während er bei Schalke Position festigt
Der 24‑jährige Soufiane El‑Faouzi, ein anerkannter Star bei FC Schalke 04, hat bestätigt, dass er das Marokko‑Trikot tragen wird, anstatt der deutschen Nationalmannschaft beizutreten, und sagte, er habe keinen direkten Kontakt zum neuen DFB‑Cheftrainer gehabt.
Schlüsselrolle bei Schalke
Nach einer „bärenstarken“ Aufstiegssaison hat sich El‑Faouzi im royalblauen Mittelfeldzentrum von Schalke unter Cheftrainer Miron Muslic etabliert. Die deutsche Oberhaus hat sich auf seine Leistungen verlassen, und er gilt jetzt als einer der absoluten Leistungsträger des Vereins.
DFB-Interesse und fehlender Kontakt
Es war daher wenig überraschend, dass er zu einem Thema beim DFB wurde, wobei Beamte sogar nach seinem Namen im XXL‑Kader von Jürgen Klopp suchten, jedoch ohne Erfolg. Auf die Frage, ob der neue Cheftrainer der Nationalmannschaft mit ihm gesprochen habe, antwortete der Mittelfeldspieler schlicht: „Ich direkt nicht.“
Marokko-Debüt und verpasste WM
El‑Faouzi gab sein Debüt für die Atlas Lions im Mai und spielte in einem 5‑0 Testspiel‑Sieg gegen Burundi. Er verpasste den endgültigen WM‑Kader nur knapp, eine Erfahrung, die er sagt, einen bleibenden Eindruck hinterlassen zu haben. „Es war ein Testspiel. Trotzdem hat es mir sehr gefallen, ich hatte eine gute Verbindung zum Trainer“, erinnerte er sich an einem Sky‑Mikrofon.
Sein Vertrag mit Schalke wurde kürzlich bis 2030 verlängert, was den Glauben des Vereins an seinen langfristigen Wert unterstreicht. Die Aussicht, neben Reals Brahim Diaz oder dem Bayern‑Neuzugang Ismael Saibari zu spielen, erhöht die Attraktivität seiner nordafrikanischen Ambitionen.
In Zukunft wird El‑Faouzi an Marokkos Qualifikationskampf für den Afrika‑Cup 2027 teilnehmen, mit Spielen gegen Gabun am 25. September und Lesotho am 29. September. Er beschrieb die Begegnungen als die perfekte Bühne, um seinen Platz zu festigen, und fügte hinzu: „Es geht auch um etwas. Ich möchte Spielzeit bekommen.“
Während die DFB‑Mannschaft in der Nations League spielt, signalisiert die „Herzensentscheidung“ des Schalke‑Mittelfeldspielers ein klares Bekenntnis zu den Atlas Lions. Er zeigte Begeisterung für das wachsende Profil Marokkos und bemerkte: „Die letzten beiden Weltmeisterschaften waren sehr stark für Marokko. Dementsprechend macht Marokko langsam Fortschritte, und ich möchte ein Teil davon sein.“
Die Entscheidung von El‑Faouzi eröffnet ein neues Kapitel für Verein und Land, und seine Leistungen in den kommenden Qualifikationsspielen werden genau beobachtet, während er versucht, seine internationale Zukunft zu festigen.