Eintracht Frankfurt verpasst Doan- und Wahi-Deals, Bahoya bringt Geld
Gescheiterte Eintracht-Deals Darum – während am Deadline Day ein kleiner Happy End erzielt wurde, indem Jean‑Matteo Bahoya verkauft wurde, scheiterten die geplanten Verkäufe von Ritsu Doan und Elye Wahi komplett, Darum blieb das Kaderproblem bestehen. Die Transferabteilung verfehlte damit wichtige Kaderbaustellen, während das Finanzziel dank der 30‑Millionen‑Euro‑Kaufpflicht erreicht wurde.
Eintracht Frankfurt war kurz vor dem Deadline Day bereit, Ritsu Doan für 17 bis 18 Millionen Euro an Al‑Ittihad in Saudi‑Arabien zu veräußern. Der japanische Flügelspieler lehnte den Deal jedoch ab und blieb beim Club.
Elye Wahi kam im Januar 2025 aus Marseille für eine Ablösesumme von 26 Millionen Euro. In 25 Einsätzen erzielte er nur ein Pflichtspieltor, was die Erwartungen des Vereins enttäuschte. Ein geplanter Transfer zum Premier‑League‑Aufsteiger Hull City für rund 20 Millionen Euro scheiterte, weil Wahi auf einen erneuten Wechsel nach Nizza bestand.
Stattdessen kehrte er im Sommer per Leihe zu Nizza zurück, wobei der Ligue‑1‑Klub im kommenden Sommer eine Kaufoption von 15 Millionen Euro besitzt. Bislang hat diese Option noch keine Entscheidung ausgelöst, sodass die finanzielle Belastung für Eintracht Frankfurt vorerst gering bleibt.
Bahoya-Deal sichert Finanzziel
Immerhin konnte Sportvorstand Markus Krösche Jean‑Matteo Bahoya an Leeds United verlegen. Durch die in der Leihe integrierte Kaufpflicht von 30 Millionen Euro erfüllte der Club die intern gesteckten Erlösziele von 50 bis 70 Millionen Euro.
Offene Kaderbaustellen bleiben
Damit erreichte Eintracht Frankfurt die gesetzten finanziellen Vorgaben auf den letzten Drücker. Dennoch blieben die Kaderbaustellen in den Außenverteidigerpositionen und im Sturm ungelöst.
Jürgen Fromme, der Sportfotograf, betont, dass Krösche trotz des wilden Sommerfensters erleichtert sei, dass zumindest ein Deal zustande kam. Ob er die nächste Transferperiode weiterhin als Sportvorstand begleiten darf, bleibt offen.