Bundesliga
Eintracht Frankfurt verliert Skhiri – Kritik an Abschied und ausblick
Ellyes Skhiri blickt mit gemischten Gefühlen auf seine drei Jahre bei Eintracht Frankfurt zurück. Nach dem Wechsel zum 1. FC Köln spricht er offen über den Abschied und erhebt Vorwürfe gegen den ehemaligen Arbeitgeber. Er beschreibt, wie die Trennung für ihn persönlich belastend war und kritisiert die Art des Ausschlusses aus dem Mannschaftstraining.
Unverständlicher Ausschluss aus dem Training
Nach seiner Rückkehr von der WM teilte Sportvorstand Markus Krösche dem 31‑jährigen Skhiri mit, dass Eintracht Frankfurt ihn nicht mehr in seiner Position einplane. Skhiri äußerte volles Verständnis für diese Entscheidung, betonte jedoch, dass das, was danach folgte, nicht einfach war.
Kurz vor dem Training wurde ihm nur wenige Minuten vorher mitgeteilt, dass er nicht auf den Platz dürfe. Auch über das Trainingslager erhielt er erst spät Bescheid und durfte anschließend nicht mit der ersten Mannschaft trainieren. Deshalb suchte er eigenständig eine Möglichkeit beim U21.
Positive Erinnerungen und Champions‑League
Trotz der Kritik betont Skhiri, dass er dem Klub viel zu verdanken habe. Während seiner Zeit in Hessen spiele er regelmäßig international und bezeichnet Frankfurt als „super Verein“, mit dem er viel erreicht habe.
Ein persönlicher Höhepunkt war die Teilnahme an der Champions League, die er als besonderen Moment seiner Karriere hervorhob. Er sieht die Teilnahme an der europäischen Spitzenliga als Bestätigung seiner Leistungen.
Im Sommer 2023 wechselte Skhiri ablösefrei vom 1. FC Köln zu Eintracht Frankfurt. Nach drei Jahren kehrte er im Sommer zu seinem früheren Klub zurück. Dort unterschrieb der Tunesier einen Zweijahresvertrag.
Skhiri geht davon aus, dass er sich beim 1. FC Köln wesentlich wohler fühlen wird, nachdem er seine Kritik geäußert hat. Er betont, dass die neue Umgebung ihm mehr Sicherheit gibt.
Der Gegensatz zwischen den kritischen Abschiedserfahrungen und den positiven Erinnerungen verdeutlicht, dass Skhiri trotz Unmut die sportlichen Erfolge bei Eintracht Frankfurt schätzt und nun mit Zuversicht in die Zukunft bei Köln blickt. Er hofft, dass die neue Umgebung ihm die nötige Stabilität gibt.