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Effzeh weist ablösefreien Spieler wegen Stürmerkrise ab
An einem ruhigen Nachmittag im RheinEnergieStadion bestätigte der 1. FC Köln – die Effzeh – dass kein Freier Spieler zum Kader hinzugefügt wird, obwohl der Mangel an Stürmern wächst. Die Ankündigung kommt nach zwei Rückschlägen in den Wochen vor den entscheidenden Heimspielen. Sie lässt den Verein nach Alternativen suchen.
Verletzungspech trifft Stürmeraufstellung
Während eines Testspiels bei Viktoria Köln, das 2‑2 endete, erlitt der Leihstürmer Thijs Dallinga einen Riss des vorderen Kreuzbandes, eine Verletzung, die seine Saison wahrscheinlich beendet. Gleichzeitig zog sich der Stürmer Ragnar Ache eine Blessur zu, die ihn bis zum nächsten Monat außer Gefecht hält. Beide Verletzungen traten in der internationalen Pause auf.
Der Zeitpunkt könnte sich als kostspielig erweisen, da die Effzeh ein Derby gegen Borussia Mönchengladbach und ein Duell mit dem frisch aufgestiegenen Schalke 04 zu Hause bestreiten. Diese beiden Begegnungen sind die ersten Pflichtspiele vor der Winterpause, und das Fehlen beider Stürmer könnte entscheidende Punkte im Geißbockheim gefährden.
Mögliche Torquellen
Cheftrainer René Wagner kann noch auf Marius Bülter zurückgreifen, der sich gut mit Said El Mala kombinieren könnte, oder auf Imad Rondic für einen anderen offensiven Impuls. In den letzten Tagen kursierten Gerüchte, dass der Verein ebenfalls einen Freien Spieler – einen Spieler ohne Vertrag – verpflichten könnte, um die Lücke zu schließen.
Union Berlin Training nach Pause – zwei Stürmer verletzt
Laut Sky Sport berichteten, dass der Verein mehrere unvertragete Kandidaten geprüft habe, aber keiner die Entscheidungsträger überzeugen konnte. Früher weltklasse Stürmer wie Karim Benzema und Mauro Icardi wurden als zu teuer eingestuft, während Joselu bereits nach Katar gewechselt ist.
Verein entscheidet sich gegen Freien Spieler, blickt zum Wintermarkt
Laut denselben Berichten wird die Effzeh in diesem Transferfenster keinen Freien Spieler verpflichten. Cedric Teuchert und Dawid Kownacki wurden ebenfalls als nicht sofortige Verstärkungen abgelehnt. Der Verein setzt daher darauf, bis zur Rückkehr des verletzten Duos auf die bereits vorhandenen Kadermitglieder zu setzen.
Wagner steht nun vor der Aufgabe, den Oktober ohne Dallinga und Ache zu überbrücken, in der Hoffnung, dass Aches Rückkehr im November etwas Luft verschafft. Der Cheftrainer hat kreative taktische Anpassungen angedeutet, um den Verlust an Offensivkraft auszugleichen.
Sportdirektor Thomas Kessler, ein ehemaliger Torhüter, wird voraussichtlich im Januar den Markt neu prüfen. Er hat signalisiert, dass das Winterfenster nicht auf Freie Spieler beschränkt sein wird, wodurch die Tür zu weiteren möglichen Verpflichtungen geöffnet wird.