Effzeh-Star Waldschmidt löst Irritationen in der Kabine aus
Der 30-jährige Luca Waldschmidt befindet sich bereits in seiner vierten Saison beim 1. FC Köln, doch trotz großer Erfahrung und Klasse war er für die Geißböcke bislang nur selten eine Bereicherung; vier Tore und zwei Vorlagen aus der Vorjahresjokerrolle reichten nicht, um die Irritationen in der Kabine zu verhindern.
Verletzungsprobleme bremsen den Offensivallrounder
Waldschmidts Karriere wird immer wieder von Verletzungsproblemen und einer anhaltenden Verletzung gestört, sodass er nur sporadisch ordentliche Ansätze zeigen kann. Das von Christof Koepsel/GettyImages dokumentiert ihn im Training, doch am vergangenen Samstag blieb er trotz muskulärer Besserung auf der Tribüne. Trainer René Wagner erklärte: "Luca kommt aus einer Verletzung, für ihn hat es noch nicht gereicht".
Konkurrenz im breiten Kader der Geißböcke
Wagner setzte Waldschmidt zu Saisonbeginn häufig auf der Zehnerposition ein, doch nach dem 1:1 gegen Werder Bremen wurde er nicht mehr berücksichtigt, während Sebastian Sebulonsen trotz längerer Ausfallzeit eingewechselt wurde. Wie der Express berichtet, löste die Nicht‑Berücksichtigung des Effzeh‑Stars Degradierung und Irritationen in der Kabine aus. Der Ausdruck Gei taucht im Originaltext ebenfalls auf.
In der vergangenen Saison zeigte Waldschmidt als Joker, dass er in kurzen Einsätzen großen Mehrwert bieten kann; er erzielte dabei stolze vier Tore und legte zwei Assists bei. Trotz dieser Leistungen blieb er für die Geißböcke bislang nur selten eine Bereicherung, weil die Konkurrenz im Kader sehr hart ist.
Der sehr ausgeglichene und breit besetzte Kader zwingt jeden Spieler, sich durchzubeißen. Deshalb fehlten auch Reigan Heskey, Rav van den Berg und Imad Rondic im Aufgebot gegen Bremen. Wagner betonte: "Alle vier waren natürlich enttäuscht. Das ist ganz normal. Wenn ein Spieler vor mir gesessen und gegrinst hätte, hätten wir ein Berufsproblem gehabt".
Nach der Leihe des Tottenham‑Talents Mikey Moore ist Waldschmidts Situation noch komplizierter geworden. Es bleibt abzuwarten, ob der Angreifer bald wieder einen Platz im Aufgebot erkämpfen und zumindest als Joker erneut Mehrwert liefern kann.