Ebimbe wirft Eintracht Frankfurt schwere Vorwürfe vor
Junior Dina Ebimbe verlässt seinen Ex‑Klub Eintracht Frankfurt und erhebt schwere Vorwürfe gegen den hessischen Klub. Der 25‑jährige Schalke‑Profi kritisiert den Umgang mit Spielern und erklärt, dass er seinem ehemaligen Arbeitgeber nichts zurückgeben wird, wenn er schlecht behandelt wurde, nach seiner Abreise im Sommer und spricht von einem generellen Problem.
Vielversprechender Start und teurer Transfer
Ebimbe kam 2022 von Paris Saint-Germain zu Eintracht Frankfurt und blickt auf seine Zeit in Frankfurt, insbesondere seine erste Saison unter Trainer Oliver Glasner, positiv zurück. In einer Medienrunde beschrieb er die Zeit damals als „top, sehr happy“. Der Klub verpflichtete den Flügelspieler für angeblich 6,5 Millionen Euro, und nach seinem Abschied von Eintracht Frankfurt suchte er nach einem Neuanfang.
Zerrüttetes Verhältnis und öffentliche Vorwürfe
Im zweiten Jahr verschlechterte sich das Verhältnis: Der 25‑jährige erklärte, er habe „Probleme bekommen“ und kritisierte, dass der Umgang im Verein manchmal „ruppig“ sei. Seine Aussagen und Kritik richten sich gegen die gesamte Personalpolitik. Er betonte, dass seine Vorwürfe nicht nur seine eigenen Erfahrungen betreffen, sondern jeden Spieler, der dort war – und noch kommen wird.
Sportlich ging es ebenfalls bergab. Nach einer Wadenverletzung spielte Ebimbe ab März 2025 kein weiteres Spiel für Frankfurt, zog sich zurück, verkleinerte seinen Freundeskreis und wechselte den Berater, bevor er im Sommer auf Leihbasis zu Stade Brest ging.
Neuanfang beim FC Schalke 04
Im August wechselte der Schalke‑Profi von der Leihe zu FC Schalke 04. Dort will er neu durchstarten und beschreibt die Atmosphäre bei den Königsblauen bereits als anziehend.
Im Spiel gegen den FC Bayern, das 0:0 endete, fühlte er sich, als spiele seine Mannschaft „nicht zu elft, sondern zu zwölft“, und sieht darin ein Zeichen für seine neue Motivation.