Eberl erklärt, warum Bayern-Transfers von Gordon und Barcola scheiterten
Sportdirektor Max Eberl erklärte, dass die angestrebten Bayern-Transfers von Anthony Gordon und Bradley Barcola wegen zu hoher Ablösesummen gescheitert sind, während der Rekordmeister bereits Nathaniel Brown und Ismael Saibiri verpflichtet hat.
Ruhiger Transfermarkt für den Rekordmeister
Beim FC Bayern ging es im zurückliegenden Transfersommer deutlich ruhiger zu als bei den meisten seiner Konkurrenten. Im Vergleich zu den Aktivitäten der anderen deutschen Topclubs blieb das Transfergeschehen bei den Bayern eher zurückhaltend.
Mit Nathaniel Brown und Ismael Saibiri sicherte sich der Rekordmeister schon frühzeitig seine beiden Wunschspieler. Beide Spieler wurden im Sommer verpflichtet und ergänzen das junge Profil des Kaders.
„Wir haben jetzt Nicolas Jackson, Leon Goretzka und Raphaël Guerreiro verloren, dafür mit Nathaniel Brown, Ismael Saibiri und Bara Sapoko Ndiaye drei Spieler dazugeholt. Wir sind jünger und flexibler geworden, haben auch von der Schnelligkeit, Kreativität und Flexibilität her zugelegt“, bewertete Eberl die Kaderentwicklung im Interview.
Vor der WM standen sogar noch andere Namen auf der Münchner Wunschliste. Anthony Gordon und Bradley Barcola hätten theoretisch den Weg an die Säbener Straße finden können, doch beide Transfers scheiterten an der Ablöse.
Gordon wechselte kurz darauf für 80 Millionen Euro zum FC Barcelona. Dass man bewusst auf Gordon verzichtet habe, weil er schlicht und einfach zu teuer war.
Barcola wechselte am Tag vor dem Deadline‑Day zum FC Liverpool für satte 125 Millionen Euro. Auch hier bestätigte Eberl, dass die Summe für die Bayern zu hoch gewesen sei.
Nach dem Champions‑League‑Spiel in Eindhoven sprach Vinnie Kompany mit Ismael Saibiri, woraufhin Eberl das Gespräch vertiefte und den jungen Flügelspieler im Sommer verpflichtete. Damit hat der Klub trotz der gescheiterten Großtransfers seine Zielsetzung, ein jüngeres und flexibleres Team aufzubauen, umgesetzt.