WM
Dritter Klopp-Einsatz könnte das Omen für die Nationalelf werden
Nach einer erneut enttäuschenden Weltmeisterschaft braucht die deutsche Nationalelf einen neuen Hoffnungsträger – Jürgen Klopp, 59, hat die Aufgabe übernommen und bereits in den ersten beiden Spielen gemischte Resultate erzielt; ein Sieg erst im dritten Einsatz könnte daher ein gutes Omen für das Team sein.
Neuer Hoffnungsträger nach der WM-Enttäuschung
Alexander Hassenstein/GettyImages ‚The National One‘ hat die DFB‑Bühne betreten und das des neuen Anstoßes verbreitet. Der 59‑jährige Trainer brachte sofort frische Euphorie in das stark kritisierte Team. Die Medien verweisen darauf, dass nach der enttäuschenden WM ein klarer Impuls nötig war.
Die ersten Spiele: Unentschieden und Niederlage
Im ersten Auftritt unter Klopp endete das Spiel in den Niederlanden mit einem 1:1‑Remis, das durch den holländischen Last‑Minute-Ausgleich bitter wurde, aber dennoch Hoffnungen nährte. Nur drei Tage später folgte eine 0:1‑Heimplatzniederlage gegen Griechenland, wodurch das anfängliche Hoch schnell verflog.
Am kommenden Donnerstagabend in München steht ein weiteres Spiel an: Die deutsche Mannschaft muss gegen Serbien gewinnen, um zumindest etwas Aufbruchsstimmung zu retten und die Abstiegsgefahr aus der A‑Liga der Nations League zu mindern. Die Serben haben 2026 ein miserables Jahr hinter sich – ohne WM‑Teilnahme und nur ein einziger Länderspiel‑Sieg bei fünf Niederlagen.
Historischer Kontext: Frühe Ergebnisse früherer Trainer
Jürgen Klopp ist mit 59 Jahren der 13. Bundestrainer der deutschen Nationalmannschaft. Vor ihm gewannen Sepp Herberger, Helmut Schön, Franz Beckenbauer und Joachim Löw die Weltmeisterschaft. Nur Löw feierte im ersten Spiel als neuer Trainer einen Sieg.
Herbergers Debüt endete 2:2 gegen Italien, Schön eröffnete mit 1:1 gegen Schweden, Beckenbauer verlor 3:1 gegen Argentinien, während Löw 3:0 gegen Schweden gewann. Beide, Herberger und Schön, benötigten nach zwei Unentschieden das dritte Spiel, um den ersten Sieg zu erzielen – ein Muster, das auch für Klopp relevant sein könnte.
Damit zeigen die historischen Beispiele, dass zwei spiellose Begegnungen zu Beginn keineswegs ein schlechtes Omen darstellen müssen. Ein Sieg im dritten Einsatz könnte daher ein positives Signal für die weitere Entwicklung der Nationalelf sein.