DR Kongo lockt DFB‑Hoffnungsträger Paris Brunner trotz Traumstart bei Monaco
Paris Brunner, der 20‑jährige Stürmer von AS Monaco, hat nach einem persönlichen Traumstart in die neue Saison Gerüchte über einen möglichen Wechsel zur DR Kongo ausgelöst, während der DFB ihn weiterhin als Hoffnungsträger sieht.
Erfolgreicher Saisonstart in Frankreich
In der laufenden Spielzeit erzielte Brunner sechs Tore in sieben Pflichtspielen, wodurch Monaco den ersten Platz in der Ligue‑1‑Tabelle belegt. Der junge Angreifer startete in Frankreich durch und bestätigte damit die hohen Erwartungen, die an ihn gestellt wurden.
Interesse aus dem Mutterland
Der Träger der Fritz‑Walter‑Medaille in Gold aus dem Jahr 2023, die den besten deutschen Nachwuchsspieler auszeichnet, wird laut "" seit Monaten von der DR Kongo umworben, dem Heimatland seiner Mutter. Brunner habe erklärt, er sei nicht abgeneigt, für die Afrikaner zu spielen.
Derzeit ist er jedoch für die deutsche U21‑Mannschaft nominiert und hat seine erste Berufung zu den Länderspielen erhalten. Diese Nominierung wird als erstes Zeichen einer möglichen Zukunft im DFB‑Dress gesehen, jedoch nicht als endgültige Entscheidung.
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Der DFB könnte nach dem Vorbild von Kenan Yildiz, Can Uzun, Paul Wanner oder Ibrahim Maza das nächste große Talent an eine andere Nation verlieren, falls Brunner den Wechsel vollzieht.
Brunner erhielt im Sommer seinen Stammplatz bei Monaco dank überzeugender Leistungen in der Vorbereitung und Verletzungen seiner direkten Konkurrenten. Seine Schnelligkeit und Abschlussqualität, bereits in der BVB‑Nachwuchsabteilung sichtbar, trugen zum Aufstieg des Clubs bei. In seiner Jugendzeit gewann er mit Deutschland die U17‑Weltmeisterschaft, wurde zum besten Spieler des Turniers gewählt und holte zudem den EM‑Titel mit den DFB‑Junioren.
Seine Karriere war jedoch nicht frei von Kontroversen: In Dortmund wurde er aus disziplinarischen Gründen suspendiert. In Monaco sorgte er erneut für Aufsehen, als er nach einem Treffer gegen Racing Straßburg eine provokante Geste gegenüber den gegnerischen Fans machte. Der Vorfall liegt nun vor dem Disziplinarausschuss, dessen Entscheidung in dieser Woche erwartet wird.