FRAUEN
Double‑Gewinner LASK dominiert bei 30. Bruno‑Gala in Wien
Im flackernden Licht der Wiener Steffl Arena versammelten sich am Montagabend Spieler, Trainer und Funktionäre, um die 30. Bruno‑Gala zu feiern – und der Double‑Gewinner LASK stahl die Show, indem er in allen vier Hauptkategorien triumphierte und setzte damit ein klares Zeichen für die kommende Saison.
Vierfacher Triumph für LASK
Der LASK wurde als Mannschaft der Saison ausgezeichnet. Zudem erhielt Sascha Horvath den Titel Spieler der Saison, Dietmar Kühbauer wurde zum Trainer der Saison gekürt und Lukas Jungwirth als Tormann der Saison geehrt.
In der 2. Liga wurde Marc Stendera zum Spieler der Saison gewählt, während Konrad Laimer von Bayern München die Wahl zum Legionär der Saison erhielt. Ein Ehrenpreis ging an das österreichische U17‑Nationalteam, das 2025 in Katar Vizeweltmeister wurde.
Bei den Frauen setzte sich Sarah Mattner‑Trembleau, die im Sommer von St. Pölten zu Bayern München wechselte, als Spielerin der Saison durch. Austria Wien, Meister und Cupsieger, wurde zum Team der Saison ernannt, und Chiara D’Angelo von Werder Bremen erhielt die Auszeichnung für die beste Legionärin.
Weitere Ehrungen und Jubiläum
Der nach dem ehemaligen Nationalspieler Bruno Pezzey benannte Preis wird seit 1997 von der Vereinigung der Fußballer (VdF) vergeben. Alle aktiven Spielerinnen und Spieler der Admiral Bundesliga wählen die Besten, und die VdF erklärte in einer Aussendung: „Diese Anerkennung aus dem Kreis der unmittelbaren Kolleginnen und Kollegen gibt dem Bruno seit drei Jahrzehnten seinen besonderen Stellenwert“. Die Berichterstattung erfolgte durch Armin Rauthner im Auftrag der GEPA.
Zum 30‑Jahre‑Jubiläum würdigte die VdF zudem Ivica Vastic als Bruno‑Legende und verlieh Laura Feiersinger den Jubiläums‑Bruno. Die Initiatoren Rudi Novotny und Gernot Zirngast erhielten einen Sonderpreis für ihr langjähriges Engagement. Zirngast betonte: „Als der Bruno ins Leben gerufen wurde, war die Idee eigentlich sehr einfach: Niemand kann die Leistungen von Fußballerinnen und Fußballern besser einschätzen als jene, die selbst Woche für Woche mit ihnen und gegen sie auf dem Platz stehen“.
Damit unterstreicht die Gala nicht nur die individuellen Leistungen, sondern auch den Zusammenhalt der österreichischen Fußballgemeinschaft, die seit drei Jahrzehnten durch die Stimmen ihrer Akteure geprägt wird. Sie zeigt, wie das kollegiale Urteil die Auszeichnungen über die Jahre hinweg legitimiert.