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Doppelpack von Dzenan Pejcinovic rettet VfB‑Stuttgart‑Stürmer und führt U21 zur EM
Der deutsche U21‑Nationalmannschaft gelang am Dienstagabend in Bielefeld der entscheidende 2:0‑Sieg gegen Georgien, womit sie sich für die Europameisterschaft 2027 in Albanien und Serbien qualifizierte. Dzenan Pejcinovic vom VfB Stuttgart traf in der 10. und 69. Minute und stellte damit den lang ersehnten Doppelpack nach einem schwierigen Saisonstart in Stuttgart sicher.
Qualifikation und Gruppensieg
Trainer Antonio Di Salvo feierte mit dem 2:0 (1:0) den neunten Sieg in zehn Qualifikationsspielen und festigte damit den Gruppensieg in Gruppe F. Der Parallelgewinn Griechenlands in Nordirland (1:0) machte den direkten Vergleich überflüssig, sodass Deutschland die Playoffs umgehen konnte.
Spielverlauf und Tore
Noah Darvich von Elversberg initiierte das erste Tor, indem er einen einfachen Ballverlust der georgischen Abwehr nutzte; Pejcinovic verwandelte den abgefälschten Schuss aus 18 Metern. Kurz darauf wurde ein vermeintliches 2:0 per Kopf wegen eines Fouls zurückgenommen, und ein anschließender Versuch von Diego Deisadse blieb erfolglos. Der zweite Treffer fiel nach einem Ballverlust von Georgiens Kapitän Narinamidze; ein Pass von Kapitän Nicolò Tresoldi erreichte Pejcinovic, der aus rund zehn Metern zum Sieg einschob.
Reaktionen und Rahmenbedingungen
Vor 20.049 Zuschauern – die höchste Besucherzahl bei einem U21‑Spiel in Deutschland seit über 20 Jahren – feierten die Fans mit Laola‑Wellen und Gesängen. DFB‑Größen Rudi Völler, Andreas Rettig, Hannes Wolf und Per Mertesacker beobachteten das Spiel. Nach dem Sieg äußerte Noah Darvich lachend bei ProSieben MAXX: „Ja schade, aber ist okay. Tor ist Tor.“
Der 22‑jährige Stürmer Nicolò Tresoldi, bislang mit 16 Toren der beste Torschütze, blieb hinter Ex‑Weltmeister Pierre Littbarski (18 Tore) zurück. Tresoldi, der bereits zuvor ein Dreierpack gegen Malta erzielte, führte das Team als Kapitän weiter an.
Der DFB meldete den Verkauf von 20.049 Karten, ein Rekord seit mehr als zwei Jahrzehnten, und damit ein starkes Interesse an der U21‑Nationalmannschaft. Die deutsche Auswahl zeigte im zweiten Halbjahr eine dominante Spielweise und sicherte sich die drei Punkte für die direkte Qualifikation.