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Doppelpack von Brunner startet U21 in entscheidende EM-Quali‑Phase
Paris Brunner feierte sein Traum‑Debüt für die deutsche U21, indem er innerhalb von 53 Sekunden das erste Tor erzielte und kurz vor der Pause das zweite traf. Der Doppelschütze brachte die Mannschaft in Riga mit einem 4:0‑Sieg gegen Lettland in die entscheidende Phase der EM‑Qualifikation.
Frühes Tor und zweites Tor
Der Start der U21 war geprägt von Brunners frühem Treffer nach 53 Sekunden. Brunner eröffnete das Spiel mit diesem Abschluss und erzielte das zweite Tor in der 42. Minute, sodass die deutsche U21 mit 2:0 in die Halbzeit ging. Vor 850 Zuschauern erhöhte Nicolo Tresoldi aus Brügge in der 52. Minute und Arijon Ibrahimovic aus Augsburg in der 76. Minute das Ergebnis auf 4:0.
Club‑Form und frühere Erfolge
Der 20‑jährige Brunner, der von AS Monaco stammt und früherer Dortmunder war, hatte in sieben Pflichtspielen bereits sechs Tore erzielt. Zuvor war er U‑17‑Welt‑ und Europameister und hatte zuletzt nicht nur sportlich, sondern auch durch eine umstrittene Geste für Aufsehen gesorgt.
Nach einem 1:1 gegen Racing Straßburg erhielt Brunner wegen einer angeblichen Kehleschnitt‑Geste vier Sperrspiele, von denen zwei auf Bewährung ausgesetzt wurden. Auf dem Platz wurde die Geste nicht bestraft; Brunner erklärte, sie sei missverstanden worden.
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U21‑Nationaltrainer Antonio Di Salvo lobte den Doppelschützen: „Er hat ein gutes Spiel gemacht, konnte seine Leistung mit zwei Toren krönen.“ Er fügte hinzu, das erste Tor sei ein Mannschaftstor, weil viele Abläufe gepasst hätten.
Nach dem Sieg in Lettland fehlen der DFB‑Auswahl noch zwei Siege, um das Ticket für die EM‑Endrunde im Sommer 2027 sicher zu buchen. Das nächste Spiel findet am Mittwoch in Malta statt, bevor das abschließende Heimspiel am 6. Oktober in Bielefeld gegen Georgien ausgetragen wird. Damit ebnet er den Weg zur EM‑Endrunde.
Zusammen mit Brunner debütierte Noah Darvich von der SV Elversberg, der das 2:0 vorbereitete, sowie Finn Jeltsch vom VfB Stuttgart, der kürzlich von Bundestrainer Jürgen Klopp für die A‑Nationalmannschaft nominiert wurde. Di Salvo betonte, dass diese Spieler Teil einer breiten, talentierten Generation seien, die künftig für die DFB‑Zukunft bereitstehe.
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Der Trainer betonte, Brunner müsse nicht gebremst werden: „Ich wäre dumm, ihn zu stoppen, weil er gerade ein gutes Momentum hat.“ Damit bleibt er ein zentraler Akteur auf dem Weg zur EM‑Qualifikation.