Dieses BVB‑Spiel wird Ziel für Schlotterbeck‑Comeback
Bei Borussia Dortmund gibt es gute Nachrichten aus dem Lazarett: Der 26‑jährige Innenverteidiger Nico Schlotterbeck trainierte am Mittwoch zum ersten Mal seit rund zehn Wochen wieder mit Ball, und dieses BVB‑Spiel ist das Ziel seiner Rückkehr, nachdem er Ende Juni beim zweiten Gruppenspiel der WM gegen die Elfenbeinküste verletzt wurde.
Erste individuelle Einheit nach langer Pause
Der 26 Jahre alte Innenverteidiger absolvierte am Mittwoch erstmals seit rund zehn Wochen wieder eine individuelle Einheit mit Ball. Diese Einheit fand auf dem Trainingsplatz des BVB statt, jedoch nahm er am regulären Mannschaftstraining noch nicht teil. Als Vizekapitän betont er, dass er die Belastung nicht überstürzen wolle. Bilder des BVB in den sozialen Netzwerken zeigen ihn erstmals wieder mit Ball auf dem Trainingsplatz, und die Aufnahmen wurden auf den offiziellen Social‑Media‑Kanälen des BVB veröffentlicht.
Verletzung bei der WM und Reha
Schlotterbeck verletzte sich Ende Juni im zweiten Gruppenspiel der Weltmeisterschaft, als die deutsche Nationalmannschaft gegen die Elfenbeinküste mit 2:1 gewann. Der linke Sprunggelenk wurde durch einen Innenbandriss schwer beschädigt, sodass er die komplette Sommervorbereitung der Mannschaft verpasste. Seitdem arbeitet er intensiv am Comeback und folgt einem individuell abgestimmten Reha‑Programm. Der Verteidiger bleibt optimistisch, dass er bald wieder einsatzbereit ist. Für die Mannschaft ist jede Trainingseinheit ein Schritt nach vorn. Der Verteidiger selbst zeigte sich zuletzt zurückhaltend und betonte, dass die Situation noch ungewiss sei.
Mögliches Rückkehrziel gegen Werder Bremen
Laut Informationen der ist das Heimspiel gegen Werder Bremen am 10. Oktober das mögliche Ziel für seine Rückkehr ins Kader, also dieses BVB‑Spiel. Die vorherige Länderspielpause könnte ihm zusätzliche Zeit geben, um die Form zu finden. Solange der Knöchel beschwerdefrei bleibt, soll die Belastung in den kommenden Wochen schrittweise erhöht werden, sodass er nach und nach in die Defensivübungen eingebunden wird. Die Verantwortlichen prüfen täglich den Zustand des Sprunggelenks, um kein unnötiges Risiko einzugehen.
Am Formel‑1‑Rennen in Zandvoort erklärte er Mitte August: „Es ist einfach eine langwierige Geschichte. Wir müssen von Tag zu Tag schauen.“
Kurz darauf zeigte er sich optimistisch und sagte: „Dann glaube ich, dass es nicht mehr lange dauert.“
Trainer Niko Kovac betont, dass die Rückkehr des Innenverteidigers für die Mannschaft besonders in den intensiven Herbstmonaten wichtig sei. Bis dahin soll Schlotterbeck behutsam wieder an die Mannschaft herangeführt werden.