Bundesliga
Didi Kühbauer kritisiert fehlende Aggressivität nach Niederlage gegen Rapid
Im österreichischen Bundesliga‑Spitzenspiel musste der LASK gegen den SK Rapid mit 0:2 verlieren. Trainer Didi Kühbauer zeigte sich nach der Partie vor allem mit dem Auftritt seiner Mannschaft in der ersten Halbzeit unzufrieden, während er gleichzeitig die spätere Leistungssteigerung und die bevorstehende Champions‑League‑Begegnung mit Liverpool betonte.
Mangelnde Aggressivität in der ersten Halbzeit
Kühbauer kritisierte, dass die Linzer in der ersten Halbzeit nicht die nötige Energie und Aggressivität gezeigt hätten, um den spielstarken Gegner zu stören. „Wenn man sich das Spiel anschaut, ist es so, dass wir vor allem in der ersten Halbzeit nicht die Energie ins Spiel gebracht haben, die nötig gewesen wäre“, erklärte er. Er fügte hinzu, dass Rapid besser in Positionsfindung, Passgenauigkeit und Bewegung gewesen sei und die Linzer deshalb zu langsam wirkten. Der Auftritt in der ersten Halbzeit war zudem von schlechtem Passspiel geprägt: „Wir haben den Ball einfach nicht gut genug gespielt.“
Verbesserungen nach der Pause
In der zweiten Halbzeit sah Kühbauer eine deutliche Leistungssteigerung und betonte, dass das Team nach der Pause besser ins Spiel gekommen sei. „Ich finde, dass wir nach der Pause besser ins Spiel gekommen sind“, sagte er. Zwar blieb Rapid optisch überlegen, doch das Spiel wurde offener und die Linzer konnten den Gegner früher stören. „Wenn du aggressiv bist, tut das jeder Mannschaft in Österreich weh, auch Rapid“, fügte er hinzu.
Verletzungen und bevorstehende Champions‑League‑Aufgabe
Auf die Frage nach den Ausfällen nannte Kühbauer George Bello und Moses Usor. „Bei George sieht es nach einer Muskelverletzung aus. Für Mittwoch ist er auf jeden Fall raus“, erklärte er. „Bei Mo ist das Schultergelenk verletzt. Wir hoffen, dass es nicht zu lange dauert“, ergänzte er und betonte, dass die Mannschaft trotz zweier Verletzter am Mittwoch gegen Liverpool antreten müsse. Er verwies darauf, dass die Doppelbelastung nicht als Erklärung für die Niederlage herangezogen werde.
Rapid bestätigt Form in Linz trotz starkem Druck von LASK
Kühbauer betonte, dass Energie neben den spielerischen Fähigkeiten entscheidend sei. „Das werden wir am Mittwoch brauchen, gegen Lustenau und auch in den Spielen danach“, sagte er. In seiner Situation könne das Team sich keine weiteren Verletzungen leisten, weil bereits zwei Spieler ausfallen. „In unserer Situation können wir es uns nicht leisten, noch mehr verletzte Spieler dazuzubekommen“, warnte er.
Didi wies darauf hin, dass die Niederlage nicht auf Übermüdung zurückzuführen sei. „Heute konnte niemand sagen, dass er schon übermüdet oder am Limit war“, erklärte er. Das Thema Ermüdung werde erst in den kommenden Wochen relevant werden.
Rapid bleibt in Linz unaufhaltsam, während LASK vor Champions‑League‑Duell schwächelt
Der Trainer fasste zusammen, dass die fehlende Aggressivität in der ersten Halbzeit den Unterschied ausgemacht habe und forderte, dass die Linzer von Beginn an mehr Druck ausüben, um sowohl im Inland als auch in der Champions‑League erfolgreich zu sein.