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Didi Hamann fordert Sperre für Mainz‑Nationalspieler nach manipulierter Elfmeteraktion

🇩🇪 Von 4AllFootball ·
Didi Hamann fordert Sperre für Mainz‑Nationalspieler nach manipulierter Elfmeteraktion

TV‑Experte Didi Hamann hat am Samstag bei Sky die Aktion des Mainzer Nationalspielers Amiri scharf kritisiert und eine Sperre gefordert. Er bezeichnete das Verhalten als „grobe Unsportlichkeit“ und sagte: „Den würde ich aus dem Verkehr ziehen. Er ist Nationalspieler geworden, hat großen Wert für die Mannschaft, aber wir müssen solche Sachen aus dem Sport bringen, denn Kinder schauen zu.“

Unsportliche Manipulation am Elfmeterpunkt

Etwa eine Stunde nach Spielbeginn in Mönchengladbach führten die Gäste aus Mainz mit 2:1, als die Heimmannschaft einen Strafstoß zugesprochen bekam. In dem üblichen Durcheinander vor der Ausführung wurde Amiri von den TV‑Kameras dabei erwischt, wie er den Elfmeterpunkt mit den Stollen seines Schuhs bearbeitete. Der Schiedsrichter Robert Hartmann bemerkte die Aktion nicht, sodass unklar bleibt, ob sie den anschließenden Fehlschuss beeinflusste.

Kurz darauf schlug Gladbachs Verteidiger Kevin Diks den Ball mit voller Wucht gegen den rechten Pfosten. Hamann bezeichnete Amiris Vorgehen als „grob unsportlich“ und erklärte, dass damit „eine Grenze weit überschritten“ sei. Der frühere Bayern‑Star verlangte ausdrücklich eine Spielsperre für den 29‑jährigen Mittelfeldstar.

Trainerwechsel und Ausblick für Amiri

Trotz der Kontroverse drehte Gladbach das Spiel. Isac Lidberg traf zum 2:2, woraufhin Mainz durch Treffer von Eric Martel und Danny da Costa das Ergebnis auf 4:2 brachte. In der Nachspielzeit verwandelte Shuto Machinos einen Handelfmeter, jedoch kam dieser zu spät, da Amiri bereits ausgewechselt worden war.

Nach der vierten Niederlage im vierten Saisonspiel übernahm Borussia Mönchengladbach die Rote Laterne vom Hamburger SV, der gerade den ersten Saisonsieg gegen den 1. FC Köln feierte. Alexander Blessin soll nun die Nachfolge von Eugen Polanski antreten, der nach dem dritten Spieltag entlassen wurde. Das Spiel am Samstag wurde von Interimstrainer Jan‑Moritz Lichte betreut.

Ob Amiri wegen seiner Aktion eine Nachspielzeit droht, bleibt unklar. Für den 29‑jährigen stehen nun Länderspiele gegen die Niederlande und Griechenland an, wobei er zu den beiden DFB‑Kadern des neuen Bundestrainers Jürgen Klopp für die kommenden vier Partien gehört.

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