Diaby verzichtet auf 15 Millionen Euro, um zur Bayer‑Werkself zurückzukehren
Die Bayer‑Rückkehr von Moussa Diaby kostet ihn 15 Millionen Euro und ein beträchtliches Vermögen, doch er wählt den Wunsch, wieder für die Werkself zu spielen, über das finanzielle Angebot aus Saudi‑Arabien.
Finanzielle Einbußen für die Rückkehr
Für den Wechsel nach Bayer Leverkusen verzichtete Diaby laut Sport auf insgesamt 15 Millionen Euro. Die Verhandlungen über eine Abfindung mit Al Ittihad führten schließlich zu einer Einigung, die den saudischen Klub zufriedenstellte.
Bayer Leverkusen zahlte dafür eine Ablösesumme von 28 Millionen Euro, wobei weitere sieben Millionen Euro über Bonuszahlungen hinzukommen können. Damit bleibt der finanzielle Verlust für den Offensivspieler erheblich, obwohl die Transfergebühr selbst hoch ist.
Bei seiner Vorstellung erklärte Diaby, dass Bayer ihm bereits während seiner ersten Zeit in Deutschland viel Vertrauen entgegengebracht habe. Er betonte, dass Simon Rolfes den Kontakt zu ihm gehalten habe und er deshalb nicht lange überlegen musste, als die Möglichkeit einer Rückkehr entstand.
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Diaby hatte sich selbst bei seinem ehemaligen Verein angeboten und wollte unbedingt wieder für Leverkusen spielen. Der Transfer zog sich über mehrere Wochen hin und wurde erst wenige Stunden vor dem Ende der Transferperiode abgeschlossen.
Erster Einsatz in der Bundesliga
Seinen ersten Einsatz nach dem Comeback absolvierte Diaby beim 4:0 gegen Union Berlin, wo er zunächst als Einwechselspieler zum Zug kam. Der Offensivspieler zeigte sofort, dass er trotz der finanziellen Einbußen bereit ist, sich voll einzubringen.
Die Rückkehr verdeutlicht, dass Diaby mehr Wert auf sportliche Perspektiven legt als auf das mögliche Vermögen, das er hätte behalten können. Seine Entscheidung unterstreicht die enge Bindung zum Klub und die Bereitschaft, persönliche Einbußen für die Bundesliga zu akzeptieren.