DFB‑Zeichen gibt große Ehre an Gladbach‑Hoffnungsträger
Stuart Franklin/GettyImages liefert das, das die missliche Lage der Fohlen bei Borussia Mönchengladbach zeigt: Die Saison begann mit drei Niederlagen und einem torverhältnis von drei zu zwölf, zuletzt eine 0:5‑Niederlage gegen den SC Freiburg, worauf Trainer Eugen Polanski am vergangenen Sonntag entlassen wurde.
Trainerwechsel nach Freiburg‑Niederlage
Nach der 0:5‑Niederlage gegen den SC Freiburg suchte der Verein sofort nach einem neuen Cheftrainer. Die Suche läuft bereits auf Hochtouren, wobei mehrere Kandidaten in Betracht gezogen werden. Der Abgang von Polanski markiert das Ende einer kurzen, aber turbulenten Amtszeit. Die Verantwortlichen hoffen, dass ein neuer Trainer die offensive Schwäche von drei:12 korrigieren kann.
Mohya‑Nominierung als Zeichen für die Zukunft
Wael Mohya, 17‑jähriger Mittelfeldspieler der Fohlen, erhielt erstmals einen Aufruf in den deutschen U21‑Kader. Neben ihm wurde sein Teamkollege Lukas Ullrich ebenfalls nominiert. Die Auswahl gilt als wichtiges Zeichen für die Nachwuchsperspektive von Borussia Mönchengladbach.
Der marokkanische Fußballverband versucht nun, den jungen Gladbacher für die Heim‑WM 2030 zu gewinnen, doch der DFB hat bereits signalisiert, dass er das Talent weiterhin fördern will. Der DFB betont, dass die Entwicklung junger Spieler weiterhin Priorität hat. Trotz der schwierigen Saison bleibt der Verband zuversichtlich, dass Mohya eine Brücke zwischen den beiden Nationalmannschaften schlagen könnte.
Der 59‑jährige DFB‑Präsident hatte angekündigt, künftig intensiver mit den Trainern des deutschen Nachwuchses zusammenzuarbeiten, um mehr Talente in die A‑Nationalmannschaft zu bringen. Unter dem neuen Bundestrainer Jürgen Klopp könnte diese Strategie künftig noch stärker umgesetzt werden.
Für die anstehenden EM‑Qualifikationsspiele der U21‑Mannschaft stehen Termine am 26. September in Lettland, am 30. September auf Malta und am 6. Oktober gegen Georgien an. Im Kader befinden sich zudem sieben Neulinge, darunter U17‑Welt‑ und Europameister Paris Brunner.