DFB stellt sich dem Test im legendären Toumba-Stadion in Thessaloniki
Die deutsche Nationalmannschaft steht am Sonntagabend im Toumba-Stadion in Thessaloniki vor einem harten Test: Nach einer 0:1‑Niederlage gegen Griechenland im Auswärtsspiel in Augsburg verlangt der DFB von Jürgen Klopps Kader Wiedergutmachung, während das legendäre Stadion mit 28 701 Plätzen und lautstarker Atmosphäre jede Mannschaft vor neue Herausforderungen stellt.
Atmosphäre und Herausforderung im Toumba
Das Toumba-Stadion ist für seine atemberaubende Atmosphäre bekannt und gilt seit Jahren als eines der lautesten Stadien Europas. Es fasst 28 701 Zuschauer, besitzt keine Überdachung und erzeugt dadurch eine einzigartige Klangkulisse, die als "12. Mann" von PAOK beschrieben wird.
"Das Toumba ist und bleibt der 12. Mann von PAOK. Es verleiht der Mannschaft eine ganz besondere Energie", erklärt Eleni Mpountou.
Gruppenerster Griechenland empfängt den DFB in einem Hexenkessel. Die Griechen, bislang in dieser Nations‑League‑Saison ungeschlagen, gelten als klare Favoriten, und sie setzen auf die beeindruckende Kulisse, um ihre Heimstärke zu unterstreichen.
Der letzte deutsche Auftritt im Toumba-Stadion fand im Oktober 2023 statt, als PAOK die Eintracht Frankfurt in der UEFA Conference League mit 2:1 besiegte. Dieses Ergebnis verdeutlicht, wie schwer es für ausländische Teams ist, dem Druck des Stadions zu widerstehen.
Für die deutsche Mannschaft bedeutet das Spiel nicht nur die Chance auf Wiedergutmachung, sondern auch einen wichtigen Punkt im Kampf um den Aufstieg in der Nations‑League. Sie muss die Energie des Stadions nutzen, um das Ergebnis aus Augsburg zu korrigieren.
Langfristig plant PAOK den Bau eines neuen Toumba-Stadions, das rund 200 Millionen Euro kosten soll. Bis zur Fertigstellung wird das Team im Kaftanzoglio-Stadion ausweichen, wodurch das aktuelle Stadion noch einige Jahre als Prüfstein für internationale Begegnungen dienen wird.