DFB-Nationalmannschaft Klopps schickt DFB-Kapitän Kimmich heim
Bundestrainer Jürgen Klopp hat nach der 0:1‑Niederlage gegen Griechenland den DFB‑Kapitän Joshua Kimmich, den er nach den ersten beiden Nations‑League‑Spielen bereits vorgesehen hatte, aus dem Kader genommen und nach Hause geschickt. Der Schritt war Teil eines geplanten Kaderumbaus, den Klopp gemeinsam mit seinem Trainerteam vorab beschlossen hatte.
Klopps Entscheidung nach Griechenland‑Niederlage
Kimmich fragte mehrfach nach einer Verlängerung seines Einsatzes, doch Klopp ließ ihn nicht bleiben. In einer kurzen Note erklärte der Bundestrainer, dass jede weitere Nachfrage die Chancen weiter senke.
Klopp kritisiert wiederholte Anfragen
„Er hat tatsächlich ein paar Mal nachgefragt. Aber da kann ich Jo sagen, je öfter man fragt, desto weniger wahrscheinlich bekommt man das, was man will“, sagte Klopp im BR24‑Interview. Die Entscheidung sei nicht von Kimmichs Leistung abhängig.
Leistung und Lob für den Bayern‑Profi
„Er hat einen großartigen Eindruck gemacht und ist ein toller Kapitän“, betonte Klopp. Trotz des Lobes müsse man den geplanten Schnitt im Kader umsetzen.
Tresoldi dankt Klopp, verschiebt aber die Entscheidung zwischen Deutschland und Italien
Jüngerer Kader für die restlichen Spiele
Für die verbleibenden Nations‑League‑Partien gegen Serbien am Donnerstag und gegen Griechenland am Sonntag steht ein verjüngter Kader bereit. Klopp wolle sehen, wie die „Platzhirsche“ ohne die Stammspieler agieren.
Kimmichs Wunsch nach Verbleib
Nach dem 0:1 gegen Griechenland in Augsburg hatte Kimmich öffentlich erklärt, er sei „gerne geblieben“. Der Bayern‑Profi hatte den Bundestrainer mehrfach gebeten, bleiben zu dürfen – ohne Erfolg.
Humorvolle Abschlussbotschaft
Klopp schloss mit einer scherzhaften Bemerkung: „Die Familie Kimmich hat jetzt Familienurlaub. Ich hoffe, er macht den auch.“ Vor dem Spiel gegen Serbien betonte er, dass es „überhaupt nicht gegen ihn“ sei und dass Kimmichs Wunsch, dabei zu bleiben, „ihn auszeichne“.