DFB Matthäus warnt Kimmich nach starkem Mittelfeldauftritt
Unter Jürgen Klopp erlebte das DFB-Team ein Debüt, doch in Hälfte der Spiele gegen Serbien und Griechenland zeigte sich Aufschwung. Das Mittelfeld aus Aleksandar Pavlovic, Tom Bischof und Florian Wirtz begeisterte und löste eine Diskussion um Kapitän Joshua Kimmich aus. Lothar Matthäus, 65, erklärte im RTL‑Interview, dass er nicht an einer Kimmich‑Diskussion teilnehmen wolle, warnte jedoch in seiner Sky‑Kolumne den Bayern‑Star.
Mittelfeldaufschwung und Kimmichs Zukunft
Die beiden Partien gegen Serbien und Griechenland verdeutlichten, dass das Team ohne Kimmich ebenfalls kreativ agieren kann. Dennoch bleibt Kimmichs Rolle im DFB-Team umstritten, weil er bislang nur in den ersten beiden Spielen eingesetzt wurde. Seine zukünftige Platzierung hängt nun stark von seiner Leistung im Mittelfeld ab.
Matthäus warnt Kimmich vor Leistungsdruck
Lothar Matthäus äußerte in seiner Sky‑Kolumne, dass Kimmich keinen Freifahrtschein habe und wie Undav ebenfalls keinen Puffer besitze. „Das Leistungsprinzip zählt für alle, und wenn Kimmich nicht so performt, wie Jürgen Klopp es für seinen Spielstil erwartet, hat er in Aleksandar Pavlovic einen großen Herausforderer aus den Reihen des FC Bayern“, zitierte Matthäus. Matthäus betonte, dass die Konkurrenz aus dem FC Bayern, insbesondere Pavlovic, Kimmich zwinge, konstant auf höchstem Niveau zu spielen.
Kimmich bleibt unverzichtbar für Bayern und DFB
Trotz der Kritik betonte Matthäus, Kimmich spiele bei Bayern gut und sei für ihn gegen die Niederlande der beste deutsche Spieler. „Kimmich spielt nicht nur quer oder nach hinten, sondern sorgt mit seinen Chipbällen auch vorne für Gefahr. Im Verein und in der Nationalmannschaft ist Kimmich nicht wegzudenken“, schrieb er. Er erinnerte zudem an Bastian Schweinsteiger, der in seiner besten Saison 180 Ballkontakte im Mittelfeld verzeichnete, und kritisierte, dass Kimmich zu häufig den Ball quer zurückspiele.
Die Diskussion um Kimmich spiegelt die wachsende Konkurrenz im deutschen Mittelfeld wider, wobei Pavlovic, Bischof und Wirtz als mögliche Alternativen gelten. Fans und Experten diskutieren seitdem intensiv über die Rollenverteilung im deutschen Mittelfeld. Die Diskussion könnte die Trainerentscheidungen von Jürgen Klopp für die kommenden Spiele beeinflussen.
Kimmich muss nun zeigen, dass er die Erwartungen von Jürgen Klopp erfüllt, um sowohl beim FC Bayern als auch im DFB-Team seine Stammrolle zu sichern. Die nächsten Länderspiele gegen die Niederlande und England werden zeigen, ob Kimmich die geforderte Konstanz liefert.