DFB‑Boss kritisiert Klopps Start mit nur fünf Punkten
Jürgen Klopp hat in seinen ersten vier Spielen als Bundestrainer nur fünf Punkte geholt, was DFB‑Boss Andreas Rettig scharf kritisiert. Der neue Nationaltrainer führte Deutschland zu zwei Unentschieden gegen die Niederlande und Griechenland, gewann gegen Serbien mit 2:0 und verlor das erste Duell gegen Griechenland mit 0:1.
Kritik des DFB‑Chefs
Andreas Rettig, der scheidende DFB‑Geschäftsführer, sagte im Interview bei „ran“, dass „fünf Punkte zu wenig“ seien und man sich mehr gewünscht habe. Trotz seiner Unzufriedenheit betonte er, dass der Anfang immer schwer sei, und sah dennoch Fortschritte im Umgang des Trainers mit dem Kader.
Positive Aspekte laut Rettig
Rettig lobte insbesondere den guten Geist, der unter Klopps Führung entstanden sei, und äußerte sich insgesamt positiv zur bisherigen Arbeit des neuen Bundestrainers. Abgesehen von den Ergebnissen sehe er wenig zu kritisieren.
Stimmen aus dem Fußball‑Umfeld
Der ehemalige Nationalspieler Dietmar Hamann bewertete die ersten vier Auftritte im Sky‑Podcast „Hamann & Stankovic“ mit vier bis fünf von zehn Punkten. Er bemängelte, dass trotz des großen Spielerpools nur begrenzte neue Erkenntnisse gewonnen wurden, insbesondere gegen die Niederlande und im ersten Spiel gegen Griechenland.
Jürgen Klopp selbst zog nach dem ersten Länderspielblock ein deutlich positiveres Fazit. Er sei begeistert von der Qualität des breiten Kaders und bemerkte, dass das Talent „den Jungs aus den Ohren rausläuft“.
Ausblick
Im November steht für Klopp die nächste Bewährungsprobe an, wenn er mit einem kleineren Kader die Nations‑League‑Gruppenphase gegen Serbien und die Niederlande abschließen will.