Deutschland vs. Italien: Tresoldi bleibt unentschlossen, Klopp wartet
Vor einem Mikrofon bei einer Pressekonferenz in Berlin erinnerte der 22‑jährige Stürmer Nicolo Tresoldi, bereits 24 Länderspiele und 12 Tore für die deutschen U21, an seine Unentschlossenheit zwischen Deutschland, Italien und Argentinien, während er gleichzeitig Klopp und Mancini nannte.
Herkunft und Berechtigung
Geboren in Cagliari, zog er mit dreizehn Jahren nach Deutschland. Durch seinen italienischen Vater und seine argentinische Mutter kann er zwischen drei Nationen wählen. Bisher hat er noch keine Entscheidung getroffen, wie der Titel des Artikels betont.
Seine Leistungen brachten ihm 24 Länderspiele und 12 Tore für die deutschen U21 ein. Eine Studie des CIES bewertet ihn mit 61,5 Millionen Euro und stellt ihn als wichtigen Baustein der Gruppe dar, die zusammen mit Griechenland mit 18 Punkten die Tabellenspitze teilt. Die letzten drei Begegnungen der Gruppe finden in Lettland am 26. September, in Malta am 30. September und gegen Georgien am 6. Oktober statt.
Der Trainer der deutschen U21 erklärte: „Nicolo hat sich weder für Deutschland noch für Italien entschieden, sondern für die U21. Ich finde das wirklich gut.“ Diese Bemerkung unterstreicht die Bedeutung seiner Rolle im Team, unabhängig von seiner zukünftigen internationalen Entscheidung.
Das Gewicht der internationalen Entscheidung
Bei einem Pressegespräch sagte Tresoldi: „Ich trage das deutsche Trikot mit Stolz, ich fühle mich hier wohl. Ich möchte hier die U21‑Euro spielen. Danach werden wir sehen.“ Er hat angegeben, dass er das Ende der U21‑Europameisterschaft abwarten wird, bevor er eine endgültige Entscheidung trifft.
Jürgen Klopp und Roberto Mancini haben beide mit ihm gesprochen. „Wir hatten ein gutes Gespräch. Ich habe meine Situation Klopp erklärt und er hat sie verstanden. Er sagte mir, dass die Tür immer offen für mich sei“, erinnerte er sich und fügte hinzu, dass sein Herz zu fünfzig Prozent zwischen den beiden Ländern aufgeteilt sei.
Antonio Di Salvo, Trainer, ist mit der Situation zufrieden, während Jonathan Lange, Chefredakteur von Sports, das Interesse des belgischen Publikums, der Roten Teufel, für dieses Dilemma hervorhebt. Der europäische Fußball verfolgt diese Wahl genau, da sie die zukünftigen Kader beeinflussen könnte.