Lothar Matthäus lobt Bayern für FCB‑Zusammenhalt beim Musiala‑Thema
Das Allergrößte, was Lothar Matthäus bei Bayern erlebt hat, ist der Umgang mit Jamal Musiala. Der deutsche Nationalspieler kollabierte in zwei Testspielen gegen RB Leipzig und den 1. FC Heidenheim, wurde vom Platz genommen und seitdem nicht mehr eingesetzt für den Verein.
Die Bayern hatten bereits seit mehreren Monaten Bescheid über Musialas Erkrankung und die dafür benötigte Zeit, die als neurologische Dysfunktion mit dem Begriff „Absencen“ bezeichnet wird. Die Zusammenbrüche auf dem Platz führten zu einem veränderten Anschluss‑Medikationsplan, sodass sein Einsatz seitdem ausgesetzt ist.
Ein Allergr‑Moment sei für ihn der Name Musiala, erklärte Matthäus. „Man weiß es im Verein seit sechs, sieben, acht Monaten, aber nicht nur Präsident und Arzt, sondern die ganze Mannschaft. Das zeigt den wahren Zusammenhalt, nicht nur auf dem Platz, sondern auch außerhalb.“
Der Spieler trainiert wieder mit dem FC Bayern, doch unklar bleibt, ob er im anstehenden Pokalspiel gegen VfL Osnabrück von Trainer Vincent Kom‑pany berücksichtigt wird. Matthäus lobte den respektvollen Umgang und sagte: „Chapeau vor dem FC Bayern.“