Premier League
Deutsche Presse lässt Ethan Nwaneri nach Kartenverwechslung fallen

Ethan Nwaneri, der 19‑jährige Arsenal-Leihspieler bei Borussia Dortmund, sah, wie die deutschen Medien ihr Urteil über seine Form zurückzogen, nachdem ein bizarrer Schiedsrichter‑Vorfall eine Rote Karte fälschlich gezeigt und dann innerhalb von Sekunden nach Anpfiff wieder zurückgezogen hatte.
Karriereweg und Medienhintergrund
Vor seinem Wechsel nach Deutschland wurde Nwaneris Geschichte von einem Autor festgehalten, der als Freelancer für This Is Futbol begann, später zu FootballFanCast wechselte und schließlich Social‑Media‑Editor wurde. Er arbeitet jetzt als Redakteur für GiveMeSport und konzentriert sich auf die Premier League, die Champions League und den englischen Fußball, während er zudem wichtige Ereignisse wie die Sommer‑ und Winterolympiaden abdeckt.
Der ehemalige Arsenal‑ und Three‑Lions‑Fan, der in Neuseeland aufwuchs und die All Blacks verfolgte, gab sein Premier‑League‑Debüt im Alter von 15 Jahren und 181 Tagen, was hohe Erwartungen an den englischen Nachwuchsspieler weckte.
Bundesliga-Debüt und die nicht‑rote Karte
Nach einem Leihaufenthalt bei Marseille in der zweiten Hälfte der Saison 2025/26 kam Nwaneri für die aktuelle Spielzeit nach Dortmund und überzeugte beim Debüt, indem er ein Eigentor erzielte, das zu einem Comeback‑Sieg über Hoffenheim führte. In seinem letzten Auftritt startete er gegen Union Berlin, nur um nach 17 Sekunden in ein chaotisches Zweikampf mit Tom Rothe verwickelt zu werden.
Schiedsrichter Daniel Schlager griff zunächst nach einer Roten Karte, erkannte jedoch schnell, dass er die falsche Karte aus seiner Tasche genommen hatte. Die Rote Karte wurde annulliert und Nwaneri erhielt stattdessen eine Gelbe Karte, sodass er bis kurz nach der 60‑Minute auf dem Platz bleiben konnte. Das Spiel endete 0‑0, wodurch Dortmund punktgleich mit Bayern München an der Tabellenspitze der Bundesliga liegt.
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Medienreaktion auf den Vorfall
Deutsche Medien griffen die Kuriosität auf. beschrieb das Tackling als „brutal“, wobei sie die Verwirrung des Schiedsrichters und die frühen Verwarnungen für Waldemar Anton und Serhou Guirassy bemerkten. Ruhr Nachrichten bewertete Nwaneri mit 5/10 und hob die falsche Rote Karte in der ersten Minute sowie sein Versäumnis, die beste Chance von Dortmund zu nutzen, hervor. auch verwies auf die „bizarr‑Szene“, und fügte hinzu, dass die defensive Stabilität von Union Berlin klare Torchancen einschränkte.
Letzte Woche hatte die lokale Presse bereits eine weitere Schiedsrichterentscheidung bezüglich Nwaneri diskutiert, als ein spektakuläres Bicycle‑Kick‑Tor gegen Werder Bremen vom VAR abgestrichen wurde. Die kumulative Beobachtung hat zur Entscheidung der deutschen Medien beigetragen, ihr früheres positives Urteil über seine Leistungen zurückzuziehen.
Trotz der Kontroverse führte Dortmunds aggressiver Start – beschrieben als „nichts weniger als explosiv“ – nicht zu Toren, und die Besucher scheiterten daran, die Abwehr von Union zu durchbrechen.
Im Verlauf der Saison steht Nwaneri weiterhin unter Druck, seinen Wert zu beweisen, nachdem er als sofortiger Ersatz für den verletzten Giannis Konstantelias verpflichtet wurde. Seine nächsten Einsätze werden entscheiden, ob die deutsche Presse ihre Bewertung erneut überdenken wird.