WM
Deschamps prüft Olise als neuen Zehner
Frankreich-Trainer Didier Deschamps erwägt eine taktische Umstellung, bei der Michael Olise (24) für das Gruppenspiel gegen den Irak am Montagabend die Nummer‑10 übernehmen soll. Die Idee folgt einer Halbzeitänderung im WM‑Eröffnungsspiel gegen Senegal, bei der Olise zentral eingesetzt wurde und Ousmane Dembélé nach rechts verlagert wurde, was Kylian Mbappé zu einem Tor in einem 3:1‑Sieg verhalf.
Im letzten Aufwärmspiel gegen Nordirland gewann Frankreich 3:0, wobei Dembélé die Nummer‑10 hinter Kapitän Kylian Mbappé besetzte. Während dieses Spiels wirkte das Angriffsspiel unkoordiniert, als der Ballon‑d’Or‑Gewinner die zentrale Rolle übernahm.
Zur Halbzeit gegen Senegal brachte Deschamps Olise ins Zentrum und schob Dembélé auf den rechten Flügel – eine Veränderung, die er als gefährlicher beschrieb. Der Stürmer von Bayern München kombinierte hervorragend mit Mbappé und lieferte die Vorlage für das erste Tor der Les Bleus.
Deschamps erläuterte seine Entscheidung in einer Pressekonferenz, an der Get French Football News teilnahm, und sagte: „Ich habe die Änderung heute vorgenommen, weil ich dachte, sie würde uns besser vernetzen. Er kann auf beiden Seiten spielen, aber je öfter er den Ball bekommt, desto besser.“ Er fügte hinzu, dass die Anpassung „mehr Gefahr geschaffen hat und Kylian für uns klinisch war.“
Nach dem positiven Effekt überlegt Deschamps nun, Olise als Nummer‑10 für das zweite Gruppenspiel Frankreichs beizubehalten. Die taktische Diskussion wurde ebenfalls in einer Guardian‑Kolumne von Luke Entwistle behandelt. Entwistle stellte die Frage, ob Dembélé in ein von Mbappé und Olise geführtes französisches Angriffsspiel passt.